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Ländliche Entwicklung in Bayern
Landesweit arbeitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung an rund 2.000 Verfahren. Diese überdecken eine Gesamtfläche von rund 7.000 Quadratkilometern und kommen rund 1 Mio. Grundeigentümern, Landwirten und Bürgern in ca. 1.000 Gemeinden zugute.
Die Verwaltung arbeitet dabei nach Grundprinzipien, die sich in vielen Jahren bewährt haben. Wie ein roter Faden zieht sich durch alle Aktivitäten die Überzeugung, dass ein Vorhaben nur dann wirklich gelingen kann, wenn die Menschen von Anfang an eng daran beteiligt sind und daran mitwirken können.
Ein weiteres Grundprinzip und die Kernkompetenz der Verwaltung ist das nachhaltige Bodenmanagement, das eine möglichst konfliktfreie Planung und Ordnung des Grundeigentums und der Landnutzung zum Ziel hat.
Eine besonders ausgeprägte und einmalige Form der Mitwirkung ist die durch das Bayerische Genossenschaftsprinzip gewährleistete eigenverantwortliche Gestaltungszuständigkeit der Teilnehmergemeinschaft.
Aktuelles
Stellenangebote für Projektmitarbeiter mit Hochschulabschluss zur Umsetzung der Energiewende im ländlichen Raum
Die sieben Ämter für Ländliche Entwicklung stellen zum nächstmöglichen Zeitpunkt Projektmitarbeiter mit Hochschulabschluss im wissenschaftlich-technischen Bereich ein. Sie sollen daran mitarbeiten, die Energiewende im ländlichen Raum durch Ländliche Entwicklung voranzubringen. Nähere Informationen erhalten Bewerberinnen und Bewerber unmittelbar bei den sieben Ämtern oder über deren Internetpräsentationen. Die Bewerbungsfristen der Ämter variieren.
Fachtagung „Land schafft Energie“ am 21. Mai 2012 in Regensburg
Die Energiewende bietet für den ländlichen Raum Chancen, die es zu nutzen gilt. Ob Biomasse, Photovoltaik oder Windenergie: auf dem Land wird die Energie der Zukunft produziert und hiervon müssen unsere ländlichen Räume auch profitieren. Wie die Ländliche Entwicklung Gemeinden bzw. kommunale Allianzen bei der Energiewende unterstützen kann und welche Ergebnisse bereits vorliegen, ist Thema der Fachtagung in Regensburg. Der Link führt zum Programm und zu Informationen über die bisherigen Fachtagungen der Verwaltung für Ländliche Entwicklung.
Verwaltung für Ländliche Entwicklung führt das „Handbuch Besonderer Artenschutz“ ein
Aufgrund ihrer umfassenden Möglichkeiten zur Neugestaltung von Agrarlandschaften kommt der Ländlichen Entwicklung eine zentrale Rolle zu, um die Ziele der Bayerischen Biodiversitätsstrategie in Agrarökosystemen verwirklichen zu können. Das Handbuch Besonderer Artenschutz liefert hierfür die notwendigen fachlichen Grundlagen und verbindet die Verpflichtung des Naturschutzgesetzes mit dem Gestaltungsauftrag des Flurbereinigungsgesetzes.
Neue Dorferneuerungsrichtlinien zum 1. Januar 2012 in Kraft getreten
Die interkommunale Zusammenarbeit wird für die zukunftsfähige Entwicklung ländlicher Gemeinden immer wichtiger. Mit den fortgeschriebenen Richtlinien für das Bayerische Dorferneuerungsprogramm setzt die Dorferneuerung diese Erkenntnis in die Praxis um. Deshalb können nun Maßnahmen, die der Umsetzung eines Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts dienen, mit einem höheren Fördersatz unterstützt werden. Auch Maßnahmen zur Stärkung der Innenentwicklung können finanziell nun noch stärker gefördert werden.
Informationsplattform ländlicher Raum und Landentwicklung
Informationsplattform zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Sie bietet zu aktuellen Themen erfolgreiche Projekte und Aktivitäten. Zusätzliche Dynamik schafft das Diskussionsforum. Bayernweit sind Weiterbildungen, Workshops und Exkursionen im Angebot.
Integrierte ländliche Entwicklung
Immer mehr Gemeinden bauen darauf, Herausforderungen und Probleme gemeinsam mit anderen Gemeinden besser und effizienter zu meistern. Nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker!“ wollen sie zusammen für die Regionen und Dörfer Lebensqualität schaffen, Kosten sparen und neue Wertschöpfung durch attraktive Standortqualitäten erschließen. Die sogenannte Enkeringer Erklärung enthält dazu Leitsätze für integrierte ländliche Entwicklungen.
Aktionsprogramm "Dorf vital"
Vitale Dörfer und Gemeinden sind das Rückgrat eines stabilen ländlichen Raums. Doch unsere Dörfer unterliegen derzeit gravierenden Veränderungen. Gebäudeleerstand, der Verlust von Nahversorgungs- und Infrastruktureinrichtungen sind nicht mehr zu übersehen – und das bei hohem Flächenverbrauch. Das Aktionsprogramm Dorf vital steuert diesen Entwicklungen entgegen, setzt dabei den Fokus auf die Innenentwicklung und leistet wichtige Beiträge zum Flächen sparen.
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