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Ländliche Entwicklung in Bayern
Landesweit arbeitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung an rund 1.900 Verfahren. Diese überdecken eine Gesamtfläche von rund 7.000 Quadratkilometern und kommen rund 1 Mio. Grundeigentümern, Landwirten und Bürgern in ca. 1.000 Gemeinden zugute.
Die Verwaltung arbeitet dabei nach Grundprinzipien, die sich in vielen Jahren bewährt haben. Wie ein roter Faden zieht sich durch alle Aktivitäten die Überzeugung, dass ein Vorhaben nur dann wirklich gelingen kann, wenn die Menschen von Anfang an eng daran beteiligt sind und daran mitwirken können.
Ein weiteres Grundprinzip und die Kernkompetenz der Verwaltung ist das nachhaltige Bodenmanagement, das eine möglichst konfliktfreie Planung und Ordnung des Grundeigentums und der Landnutzung zum Ziel hat.
Eine besonders ausgeprägte und einmalige Form der Mitwirkung ist die durch das Bayerische Genossenschaftsprinzip gewährleistete eigenverantwortliche Gestaltungszuständigkeit der Teilnehmergemeinschaft.
Aktuelles
Wettbewerb "Innovative Verwaltung" der Bayerischen Staatsregierung
Immer mehr Gemeinden führen integrierte ländliche Entwicklungen durch, um mit gemeinsamen Entwicklungsstrategien die vorhandenen Potenziale in Wert zu setzen, sie zu vernetzen und neue Ressourcen für Wertschöpfung und Lebensqualität in der Region und den Dörfern zu erschließen. Die integrierte ländliche Entwicklung Ilzer Land e. V. ist eines dieser 70 Projekte der Ländlichen Entwicklung in Bayern mit 500 Gemeinden. Beim Wettbewerb "Innovative Verwaltung" wurde die "Projektgruppe Unternehmensnetzwerk" des Ilzer Land e. V. mit einer Anerkennung ausgezeichnet.
Dorferneuerung und Baukultur - Minister verleiht Staatspreise 2009
Gebäude prägen das Gesicht der Dörfer. Leer stehende und stark vernachlässigte Bausubstanz beeinträchtigt das Ortsbild. In 2700 Fällen pro Jahr bietet die Dorferneuerung Unterstützung, damit in alte Gebäude neues Leben einziehen kann. Achtzehn herausragende Projekte aus allen Regierungsbezirken Bayerns wurden mit dem Staatspreis 2009 - Dorferneuerung und Baukultur ausgezeichnet. Staatsminister Brunner ehrte am 19. November 2009 die Bauherren für ihre vorbildlichen Leistungen in einer Feierstunde in der Münchner Residenz.
Buch "Heimat bewegt - Vom Spüren zum Handeln"
Michael Lerchenberg bei der Buchpräsentation: "Ich freue mich, dass Menschen mit ihrer Phantasie und ihren Ideen nicht beim "man müsste" enden, sondern mit ihrem Idealismus auch die Hürde des "wir machen" bis zu ausgezeichneten Leistungen genommen haben". Das Buch mit 51 Beispielen aus 31 Landkreisen überzeugt durch seinen einzigartigen Facettenreichtum und erzählt in leichter Lesbarkeit von kulturellen Schätzen in Bayern. Es soll Lust machen und dazu anregen, weitere verborgene Schätze im ländlichen Raum in Wert zu setzen und erlebbar zu bewahren.
Dorferneuerung und zweites Konjunkturpaket des Bundes
Rund 18 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II des Bundes fließen von 2009 bis 2011 zusätzlich in die Dorferneuerung in Bayern. Aus landesweit 430 Anträgen haben die Ämter für Ländliche Entwicklung gemeinsam mit den Beratungsgremien an den Bezirksregierungen 170 Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 56 Millionen Euro ausgewählt. Es handelt sich im Wesentlichen um schnell umsetzbare Projekte wie die Neugestaltung von Dorfplätzen, die Sanierung von Gebäuden oder den Bau von Gemeinschaftseinrichtungen.
Informationsplattform ländlicher Raum und Landentwicklung
Informationsplattform zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Sie bietet zu aktuellen Themen erfolgreiche Projekte und Aktivitäten. Zusätzliche Dynamik schafft das Diskussionsforum. Bayernweit sind Weiterbildungen, Workshops und Exkursionen im Angebot.
Integrierte ländliche Entwicklung
Immer mehr Gemeinden bauen darauf, Herausforderungen und Probleme gemeinsam mit anderen Gemeinden besser und effizienter zu meistern. Nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker!“ wollen sie zusammen für die Regionen und Dörfer Lebensqualität schaffen, Kosten sparen und neue Wertschöpfung durch attraktive Standortqualitäten erschließen. Die sogenannte Enkeringer Erklärung enthält dazu Leitsätze für integrierte ländliche Enwicklungen.
Aktionsprogramm "Dorf vital"
Vitale Dörfer und Gemeinden sind das Rückgrat eines stabilen ländlichen Raums. Doch unsere Dörfer unterliegen derzeit gravierenden Veränderungen. Gebäudeleerstand, der Verlust von Nahversorgungs- und Infrastruktureinrichtungen sind nicht mehr zu übersehen – und das bei hohem Flächenverbrauch. Das Aktionsprogramm Dorf vital steuert diesen Entwicklungen entgegen, setzt dabei den Fokus auf die Innentwicklung und leistet wichtige Beiträge zum Flächen sparen.
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