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Lösung von Landnutzungskonflikten
Neue Vorhaben wie Verkehrswege oder Baugebiete sowie Maßnahmen des Naturschutzes und des Hochwasserschutzes benötigen fast immer landwirtschaftliche Nutzflächen. In diesem Fall trägt das Bodenmanagement der Ländlichen Entwicklung den landwirtschaftlichen Interessen in besonderem Maße Rechnung. Hier vier Beispiele, die den Nutzen des Bodenmanagements deutlich machen:
- Die Verlegung und Anpassung von landwirtschaftlichen Grundstücken nach dem Bau neuer Straßen behebt Durchschneidungsschäden und vermeidet wirtschaftliche Nachteile.
- Neue Biotope können so geformt werden, dass sie die angrenzende Bewirtschaftung nicht behindern.
- Die landwirtschaftlichen Betriebsflächen bleiben erhalten, auch wenn die Gemeinde neues Bauland für Wohnen und Gewerbe bereitstellt.
- Maßnahmen des vorbeugenden Hochwasserschutzes können mit Rücksicht auf die Interessen der Landwirtschaft durchgeführt werden.
Durch vorausschauenden Landzwischenerwerb kann der Flächenbedarf für solche Vorhaben abgedeckt werden. Dadurch wird vermieden, dass bäuerliche Betriebe Land verlieren.
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