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Forschung und Innovation

Bayern will Innovation statt Stillstand. Bei der praxisorientierten Forschung und Entwicklung setzt das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) gezielt Akzente und verstärkt den Wissenstransfer.

Die Forschungsprojekte befassen sich mit Themen rund um Tier und Pflanze, ökologischen Landbau, Garten und Landschaft, Wein, Nachwachsende Rohstoffe, Klima- und Ressourcenschutz, Ernährung sowie Wald und Forstwirtschaft. Sie werden überwiegend von den drei Landesanstalten, dem Technologie- und Förderzentrum, dem Kompetenzzentrum für Ernährung, dem Amt für Waldgenetik durchgeführt.

Aktuell

Wir bringen Landwirtschaft & Forschung zusammen
Jahresbericht der Landesanstalt für Landwirtschaft: Schwerpunktthema Nutztiere

Grafik LfL-Jahresbericht 2019

Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) befasst sich in ihrem neuen Jahresbericht 2019 mit der Zukunft der Tierhaltung in Bayern. Das Wohlbefinden der Tiere, die Natur und der Klimaschutz sowie die Ökonomie stehen im Zentrum der Arbeit. Der Bericht zeigt an sieben Themen aktuelle Forschungsergebnisse, erlaubt interessante Einblicke und erklärt die vielschichtigen Zusammenhänge. 

Jahresbericht der LfL 2019: Schwerpunktthema Nutztiere Externer Link

Kurz vorgestellt: Neue Mitgliedschaften und Netzwerke in der Forschung

EIT Food - Plattform für Innovation in der Ernährung und Lebensmittelproduktion

Logo EIT Food

Das StMELF ist Mitglied bei der europaweit aktiven EIT-Plattform, die sich von der Urproduktion bis zum fertigen Lebensmittelprodukt mit der gesamten Wertschöpfungskette beschäftigt. Als Initiative des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts verbindet EIT Food zahlreiche Stakeholder aus Forschung, Wirtschaft und Ausbildung. Dadurch ergeben sich attraktive Fördermöglichkeiten und neue Partnerschaften für die Ressortforschungseinrichtungen. 

EIT Food - Plattform für Innovation in der Ernährung und Lebensmittelproduktion Externer Link

Space2Agriculture - Kommunikationsplattform zwischen Raumfahrt und Landwirtschaft

Logo Space2Agriculture

"Space2Agriculture" bringt Daten und Dienstleistungen aus der Raumfahrt in die Anwendung in der Landwirtschaft. Seit kurzem ist das StMELF auch hier Mitglied für seine Forschungseinrichtungen. Mit Space2Agriculture entsteht ein interdisziplinäres Austauschforum, das die Initiierung von branchenübergreifenden Kooperationen mit gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie Kommerzialisierungspotenziale aus Raumfahrt und Landwirtschaft fördert.  

Space2Agriculture - Kommunikationsplattform zwischen Raumfahrt und Landwirtschaft Externer Link

Ausgewählte Projekte

Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)
Anbau und Veredelung von Iris germanica und Iris pallida in Bayern

Feldbestand mit blauen Irisblüten

Die Rhizome der Iris germanica sind ein bedeutender Rohstoff in der Parfüm- und Kosmetikindustrie. Bisher werden sie überwiegend im Ausland angebaut und verarbeitet. Ein neu entwickeltes Verfahren und regionaler Anbau der Rohware sollen gleichbleibende Qualität gewährleisten.
Projektlaufzeit: 01.2019 bis 12.2021 

Anbau und Veredelung von Iris germanica und Iris pallida in Bayern (LfL) Externer Link

Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)
Energetische Verwertung von Wildpflanzenmischungen in Biogasanlagen

Bunt blühende Wildpflanzen

Die Verwendung von Wildpflanzenmischungen in Biogasanlagen ist aus ökologischer Sicht von großem Interesse. Mit dem Projekt "WINERGY" werden erstmals gezielt Wildpflanzenmischungen vergoren und auf wesentliche gärbiologische und verfahrenstechnische Parameter untersucht.
Projektlaufzeit: 01.2019 bis 12.2020 

Energetische Verwertung von Wildpflanzenmischungen in Biogasanlagen (LfL) Externer Link

Technologie- und Förderzentrum (TFZ)
Stoffliche Nutzung von Biomasseaschen als Baustein der Bioökonomie

Mann füllt Biomasseasche in einen Kübel.

Biomasseaschen entstehen als Koppelprodukt bei der Verbrennung Nachwachsender Rohstoffe. Die stoffliche Verwertung dieser Aschen bietet viele Chancen, gerade im Sinne der Bioökonomie. Das Technologie- und Förderzentrum erhebt in einer ersten Projektphase den Status quo der Aschenutzung in Bayern.
Projektlaufzeit: 02.2018 bis 01.2020 

Stoffliche Nutzung von Biomasseaschen als Baustein der Bioökonomie (TFZ) Externer Link

Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG)
Urban Gardening: Demonstrationsgärten in Bayern

Salat und blühende Pflanzen in Kisten und Blumenkästen

Im Zuge der allgemeinen Klimadiskussion ist auch das Thema Urban Gardening aktueller denn je. Unter dem Motto "Lust auf Gemüse in der Stadt" soll den Menschen in den Ballungsräumen mit Urban-Gardening-Demonstrationsgärten die Freude am Gärtnern auch auf kleinsten Flächen vermittelt werden. Dazu werden verschiedenste Anbaumethoden vorgestellt und Veranstaltungen angeboten.
Projektlaufzeit: 04.2019 bis 06.2022 

Urban Gardening: Demonstrationsgärten in Bayern (LWG) Externer Link

Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF)
Auswirkungen natürlicher Waldentwicklung auf Kohlenstoffspeicherung und Biodiversität

Naturnaher Mischwald mit Flugfensterfalle im Vordergrund

Foto: M. Blaschke

Unklar ist es bisher, wie sich die Einstellung der Waldbewirtschaftung auf die Kohlenstoffspeicherung, Waldstruktur und Biodiversität von Wäldern auswirkt. Ferner soll ein Verfahren entwickelt werden, mit dessen Hilfe erfasst werden kann, wie bewirtschaftete und unbewirtschaftete Wälder auf den Klimawandel reagieren.
Projektlaufzeit: 11.2019 bis 10.2022 

Auswirkungen natürlicher Waldentwicklung auf Kohlenstoffspeicherung und Biodiversität (LWF) Externer Link

Amt für Waldgenetik (AWG)
Angepasste Eichen auf Reliktstandorten – eine zukünftige Quelle für forstliches Vermehrungsgut?

Traubeneiche auf einem Reliktstandort

Das Projekt zielt auf die Erweiterung der Baumartenpalette auf trockenen Standorten ab, da den mitteleuropäischen Wäldern trockenere und wärmere Sommer bevorstehen. Zusammen mit der FVA Freiburg und FAWF Rheinland-Pfalz werden insgesamt 50 Reliktvorkommen der Traubeneiche in Süddeutschland und im Elsass ausgewählt. Im genetischen Labor werden neutrale und adaptive genetische Marker untersucht. Damit sollen Aussagen über die Autochthonie, populationsgenetische Zusammenhänge und eine Charakterisierung der Angepasstheit z. B. an Trockenheit, getroffen werden. So werden Grundlagen für die Anlage einer Nachkommenschaftsprüfung gelegt.
Projektlaufzeit: 01.2019 bis 12.2021 

Angepasste Eichen auf Reliktstandorten – eine zukünftige Quelle für forstliches Vermehrungsgut? (AWG) Externer Link

Unsere Forschungseinrichtungen

  • Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)
  • Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn)
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
  • Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF)
  • Amt für Waldgenetik (AWG)
  • Technologie- und Förderzentrum (TFZ)

EIP-Agri in Bayern - Überblick

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