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BioRegio Bayern 2020
Wettbewerb "Staatlich anerkannte Öko-Modellregionen" 2018/2019

Der Wettbewerb "Staatlich anerkannte Öko-Modellregionen" soll die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel und das Bewusstsein für regionale Identität voranbringen. Bereits zwölf Öko-Modellregionen arbeiten als Impulsgeber an der Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus in Bayern. Im Mai 2019 wurden fünfzehn weitere Regionen als "Staatlich anerkannte Öko-Modellregionen" ausgezeichnet.

Die Öko-Modellregionen erhalten mindestens zwei Jahre lang eine professionelle Prozessbegleitung. Das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten übernimmt 75 % der Kosten, die restlichen 25 % müssen die Gemeindeverbünde selbst tragen.

Bewerben konnten sich Gemeindeverbünde, die als Beispiel für ökologisch vorbildliche Leistungen fungieren wollen.

Pressemitteilung: Die 15 neuen Öko-Modellregionen können loslegen

15 neue Öko-Modellregionen in Bayern

  • Fränkische Schweiz
  • Günztal
  • Hochries-Kampenwand-Wendelstein
  • ILE IKom Stiftland
  • Kulturraum Ampertal
  • Passauer Oberland
  • Inn-Salzach
  • Landkreis Ostallgäu
  • Naturparkland Oberpfälzer Wald
  • Obermain Jura
  • Paartal
  • Pfaffenhofener Land
  • Regensburg
  • Siebenstern
  • Stadt.Land.Augsburg

Ansprechpartner für die Projektbetreuung

Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Ökologischen Landbau, Bodenkultur und Ressourcenschutz
Christian Novak
Lange Point 12
85354 Freising
Tel.: 08161 71-3748
E-Mail: christian.novak@lfl.bayern.de



Bereich Zentrale Aufgaben der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung
Katharina Niemeyer
Infanteriestraße 1
80797 München
Tel.: 089 1213-1507
E-Mail: katharina.niemeyer@bza.bayern.de

Was ist eine "Staatlich anerkannte Öko-Modellregion"?

In staatlich anerkannten Öko-Modellregionen arbeiten Kommunen, Landwirte, Verarbeiter und Verbraucher zusammen, um den ökologischen Landbau in der Region voranzubringen.

Folgende Themenbereiche konnten belegt werden:

  • Landwirtschaftliche Erzeugung (einschl. Gartenbau, Imkerei und Teichwirtschaft)
  • Verarbeitung unter Berücksichtigung des Ernährungshandwerks
  • Vermarktung, Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung
  • Diversifizierung (Agrotourismus, Direktvermarktung, Pädagogische Angebote usw.)
  • Information und Bewusstseinsbildung

Die Projekte sollten hierbei so konzipiert sein, dass sich Verknüpfungspunkte mit Themen einer nachhaltigen Regionalentwicklung ergeben:

  • Biodiversität und Landschaftspflege
  • Regionale Versorgung/Nahversorgung/Erhalt von intakten Ortskernen
  • Nachhaltiger Tourismus und Naherholung
  • Soziale Landwirtschaft
  • Solidarische Landwirtschaft
  • Regionale Wertschöpfung, regionales Handwerk
Die Öko-Modellregionen in Bayern
Seit 2014 verleiht das Landwirtschaftsministerium Gemeindebündnissen den Titel "Öko-Modellregion". Ausführliche Informationen zu diesen Öko-Modellregionen gibt es unter www.oekomodellregionen.bayern.