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Wettbewerb "Dorf vital"
So werden unsere Dörfer und Gemeinden fit für die Zukunft
- 2,4 MB (48 Seiten, 86 Abbildungen)
Zwei Aufgaben sind in allen Dörfern stets gleich aktuell: Erstens – was tun mit vorhandener oder künftiger leer stehender Bausubstanz, vielfach in der Dorfmitte, meist ortsbildprägend oder sogar denkmalgeschützt? Zweitens – wie bleibt die Mitte des Dorfes vital? So gelang es einem Dorf in Flughafennähe genauso, seine Identität zu bewahren, wie einem fern von Verkehrs- und Entwicklungsachsen liegenden Dorf, seine Vitalität zu verbessern.
Patentrezepte oder Planungskonzepte werden in den 24 ausgezeichneten Dörfern des Wettbewerbs "Dorf vital" natürlich nicht geliefert, dafür aber ein ganzer Strauß an Ideen. Eines kommt dabei immer klar zum Ausdruck: Jedes Dorf muss gemeinsam mit seinen Bürgerinnen und Bürgern einen eigenen und individuellen Weg gehen. Die weitere Bandbreite reicht von Ansätzen wie Dorfladen statt Discounter, Gemeinschaftsgeist, Steuerung durch Flächennutzungsplan, sanfter Tourismus und Ressource Kulturlandschaft, Denkmalpflege, Vereinsleben, Kultur, Demografie, Modellprojekten, Erhaltung und Umnutzung von Bausubstanz, Gemeinschaftsheizung für ein Dorf bis hin zu tatkräftiger Eigenhilfe wegen leerer Gemeindekassen. Die Dokumentation liest sich leicht und ist erfrischend konkret; sie macht Lust, bei den genannten Ansprechpartnern genauer nachzufragen. Sie ist eine hilfreiche Ideensammlung mit Impulsgeberfunktion für vitale Dörfer in Bayern.
Bestellung der Druckversion: info@stmelf.bayern.de (Stichwort: Wettbewerb Dorf vital LE)
© 2006 Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten - Abteilung Ländlicher Raum und Landentwicklung
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