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Bayerische Tage der Dorfkultur

Fahne der Bayerischen Tage der Dorfkultur

11. Bayerische Tage der Dorfkultur vom 15. bis 17. Juli 2011

Die Kultur im ländlichen Raum ist eine wesentliche Voraussetzung für die Lebensqualität und die Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat. Kultur lebt von der Kreativität, dem freiwilligen Engagement sowie vom Gemeinschaftsleben der Menschen. Zu dem kulturellen Erbe aus Agrarkultur und Brauchtum gesellen sich heute ganz selbstverständlich neue Kulturformen: Kultur im ländlichen Raum ist dynamisch. Sie ist der sichtbare Ausdruck des gelebten Wandels zwischen Tradition, Gegenwart und Fortschritt mit dem Motto "Bewährtem seinen Platz lassen und Neues gestalten".

Mit der Dorferneuerung in Bayern bietet die bayerische Agrarpolitik den Menschen entscheidende Hilfe zur Selbsthilfe, um die Zukunft in den Bereichen Leben, Wohnen und Arbeiten zu gestalten. Dabei werden die Eigenkräfte im Dorf in Form einer intensiven Bürgermitwirkung aktiviert. Bürgerbeteiligung anstatt Fremdbestimmung ist ein prinzipieller und bayernweit erfolgreicher Ansatz der Dorferneuerung.

Als Ausdruck gelebter Dorfkultur durch Dorferneuerung hat das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die Bayerischen Tage der Dorfkultur im Jahre 1990 ins Leben gerufen. Sie finden alle zwei Jahre in einem anderen Regierungsbezirk Bayerns statt.

Die Ausrichtungen erfolgten