Inhalt:
zurück zum Seitenanfang|
Bayerische Tage der Dorfkultur
11. Bayerische Tage der Dorfkultur vom 15. bis 17. Juli 2011
Die Kultur im ländlichen Raum ist eine wesentliche Voraussetzung für die Lebensqualität und die Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat. Kultur lebt von der Kreativität, dem freiwilligen Engagement sowie vom Gemeinschaftsleben der Menschen. Zu dem kulturellen Erbe aus Agrarkultur und Brauchtum gesellen sich heute ganz selbstverständlich neue Kulturformen: Kultur im ländlichen Raum ist dynamisch. Sie ist der sichtbare Ausdruck des gelebten Wandels zwischen Tradition, Gegenwart und Fortschritt mit dem Motto "Bewährtem seinen Platz lassen und Neues gestalten".
Mit der Dorferneuerung in Bayern bietet die bayerische Agrarpolitik den Menschen entscheidende Hilfe zur Selbsthilfe, um die Zukunft in den Bereichen Leben, Wohnen und Arbeiten zu gestalten. Dabei werden die Eigenkräfte im Dorf in Form einer intensiven Bürgermitwirkung aktiviert. Bürgerbeteiligung anstatt Fremdbestimmung ist ein prinzipieller und bayernweit erfolgreicher Ansatz der Dorferneuerung.
Als Ausdruck gelebter Dorfkultur durch Dorferneuerung hat das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die Bayerischen Tage der Dorfkultur im Jahre 1990 ins Leben gerufen. Sie finden alle zwei Jahre in einem anderen Regierungsbezirk Bayerns statt.
Die Ausrichtungen erfolgten
-
2009 in Niederbayern durch die Kommunale Allianz Ilzer Land e. V. mit den Kommunen Fürsteneck, Grafenau, Hutthurm, Perlesreut, Ringelai, Röhrnbach, Saldenburg, Schönberg und Thurmansbang
-
2007 in Unterfranken durch die Kommunale Allianz "Südlicher Landkreis Haßberge" mit den Kommunen Breitbrunn, Ebelsbach, Eltmann, Kirchlauter, Stettfeld, Knetzgau, Oberaurach, Rauhenebrach, Sand am Main und Zeil am Main
-
2005 in der Oberpfalz durch die Arbeitsgemeinschaft Obere Vils - Ehenbach mit den Kommunen Edelsfeld, Freihung, Freudenberg, Gegenbach, Hahnbach, Hirschau, Poppenricht, Schnaittenbach und Vilseck, alle Lkr. Amberg-Sulzbach
-
2003 in Oberbayern durch die Auerberglandgemeinden Altenstadt, Bernbeuren, Burggen, Hohenfurch, Ingenried, Lechbruck a. S., Rieden, Roßhaupten, Schwabbruck, Schwabsoien und Stötten, Lkr. Weilheim-Schongau und Ostallgäu
-
2001 in Unterfranken durch die Dörfer des Weinparadieses Bullenheim, Hüttenheim, Ippesheim, Nenzenheim, Seinsheim und Weigenheim, Lkr. Kitzingen und Neustadt a. d. Aisch - Bad Windsheim
-
1999 in Oberfranken durch die Marktgemeinde Heiligenstadt i. Ofr., Lkr. Bamberg
-
1996 in Niederbayern durch die Marktgemeinde Reisbach, Lkr. Dingolfing-Landau a. d. Isar
-
1994 in Schwaben durch die Marktgemeinde Irsee, Lkr. Ostallgäu
-
1992 in Mittelfranken durch die Marktgemeinde Colmberg, Lkr. Ansbach
-
1990 in der Oberpfalz durch die Marktgemeinde Leuchtenberg, Lkr. Neustadt a. d. Waldnaab
|