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Privatmaßnahmen in der Dorferneuerung

Private Initiative zahlt sich aus – so werden Bauherren unterstützt

Renovierter Wohnbereich des Wohnstallhauses. Das Erdgeschoss ist verputzt und zart gelb gestrichen. Das gesamte Obergeschoss plus der Dachgiebel sind mit Naturschiefer verkleidet.

Saniertes, zweigeschossiges Wohnhaus mit steilem Satteldach sowie Krüppelwalmen und drei Feldermausgauben. Markant in der gelben Fassade: Die Fenster der einstigen Klassenzimmer in den Geschossen.

Fränkisches Wohnhaus mit Satteldach und straßenseitigen Krüppelwalm sowie Fachwerk im Ober- und Dachgeschoss. Alle Fenster sind in Sprossenausführung, haben Gewände und grüne Läden im Straßenbereich.

Ehemaliger Kuhstall und heutige Werkhalle aus Kalksteinmauerwerk. Flaches Sattel- und Solarenergiedach. Gabelstapler beim An- und Abtransport von einer Palette mit Werkgütern.


Saniertes ehemaliges Wohnstallhaus mit steilem Satteldach und drei Schleppgauben. Die Außenmauern sind mit Lesesteinen gemauert. Die Fenster haben Sprossen, Sandsteingewände und grüne Läden.
Neues Quer- und Nutzungsgebäude mit überdachtem Vorbereich. Seine Holzlamellen an der Fassade und die Metallstützen sind modern gehalten. Im Hintergrund der denkmalgeschützte Pfarrhof.
Zweigeschossiger sanierter Wohnhausteil mit gemauertem Erdgeschoss und Obergeschoss in Blockbauweise. Das Ober- und das Dachgeschoss haben überdachte Balkone. Links hinten setzt die einstige Tenne an.
Niederbayersicher Dreiseithof von rechts nach links denkmalgeschütztes Wohnhaus mit Traufschrot mit dem neuen Anbau, Hoftor, überdachte Garagenstellplätze, zweigeschossiger Stadel.

Die privaten Anwesen mit ihren Gebäuden, Hofräumen und Vorgärten prägen in besonderem Maße das Erscheinungsbild eines Dorfes. Die Dorferneuerung nur auf öffentliche, gemeinschaftliche Bereiche zu beschränken, wäre daher ein unzureichender Ansatz. Gerade die Investition privater Bauherren in leerstehende Bausubstanz, vakante alte Gebäude und in die Modernisierung nicht mehr zeitgemäßer Häuser verhindert, dass die Ortskerne aussterben. Zudem gilt: Wer im Dorf Bestehendes revitalisiert und darin investiert hat, baut nicht in die Landschaft hinaus. Deshalb bietet das Dorfentwicklungsprogramm investitionsbereiten Haus- und Hofbesitzern finanzielle Unterstützung an.

Private Bauherren erhalten zum einen Fachinformationen und Vorschläge von Experten zur Gestaltung von Gebäuden, Fassaden, Hofflächen und Gärten. Zum anderen gibt es für Baumaßnahmen Zuschüsse aus dem Bayerischen Dorfentwicklungsprogramm:

  • Maßnahmen zur Erhaltung, Umnutzung und Gestaltung an dörflichen Gebäuden können bis zu 30 % (höchstens 30.000 € je Anwesen) gefördert werden. Neubauten erhalten nur in Ausnahmefällen zur gestalterischen Anpassung eine Förderung.
  • Bei ortsplanerisch, kulturhistorisch oder denkmalpflegerisch besonders wertvollen Gebäuden ist eine erhöhte Förderung bis zu 60 % (höchstens 60.000 € je Anwesen) möglich.
  • Für die dorfgerechte Gestaltung von Vorbereichs- und Hofräumen gibt es Zuschüsse bis zu 30 % (höchstens 10.000 € je Anwesen).

Für die Förderung von privaten Maßnahmen ist das Amt für Ländliche Entwicklung zuständig. Es hält Informationsmaterial und Förderanträge bereit. Zu beachten ist, dass mit der Baumaßnahme erst nach einer schriftlichen Zustimmung des Amtes für Ländliche Entwicklung begonnen werden darf.

Der Weg zum Erfolg (beispielhafter Ablauf)  PDF-Dokument

Beispiele:


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