Es sind Dörfer eingebunden in die fränkische Landschaft zu sehen. Im Hintergrund liegt der Hesselberg, die höchste Erhebung Mittelfrankens.

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Presseinformationen Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken
Startschuss für neuen Dorfmittelpunkt in Welbhausen

(3. Mai 2019) Welbhausen – Mit der Übergabe des Förderbescheides fällt der Startschuss für den Bau des Dorfgemeinschaftshauses in Welbhausen. So kann einem drohenden Leerstand mitten im Ort entgegengewirkt werden. Und der Dorftreffpunkt für Jung und Alt bleibt erhalten. Das Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken unterstützt das Projekt mit fast einer Million Euro, weil Dörfer mit lebendigen Ortsmitten das Herz und Gesicht des ländlichen Raums sind.

Der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Mittelfranken, leitender Baudirektor Gerhard Jörg, überreicht heute einen Förderbescheid in Höhe von 970 000 Euro an die Stadt Uffenheim. Damit werden die anerkannten förderfähigen Ausgaben von 1,2 Millionen Euro für den Abbruch des ehemaligen Gasthauses, den Neubau des Dorfgemeinschaftshauses und die Gestaltung des Umfeldes gefördert.

Leerstände in den Ortsmitten und hoher Flächenverbrauch am Ortsrand – das sind die Probleme in vielen Gemeinden. Ein Schwerpunkt der Ländlichen Entwicklung ist, diesem entgegenzuwirken. In der Dorferneuerung gilt der Grundsatz Innenentwicklung vor Außenentwicklung! Am 9. April stimmte das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten einer Anhebung des Förderhöchstbetrages nach den Dorferneuerungsrichtlinien im Rahmen der Förderinitiative „Innen statt Außen“ für den Neubau des Dorfgemeinschaftshauses zu.

1988 erwarb die Jagdgenossenschaft Welbhausen mit Bezuschussung der Stadt Uffenheim das letzte Gasthaus im Ort. Die Jagdgenossenschaft konnte mit ihren begrenzten Geldmitteln nur kleinere anstehende Reparaturen tätigen. Das Gebäude wurde immer maroder. Seit Beginn der Dorferneuerung Welbhausen 3 wurde nach einer Lösung gesucht, den vielen aktiven Vereinen und Gruppen weiterhin Räumlichkeiten für ihre Aktivitäten anbieten zu können. Daher beauftragte die Stadt zusammen mit der Jagdgenossenschaft eine Machbarkeitsstudie. Das Ergebnis des Gutachtens war aufgrund des schlechten Bauzustandes, dass ein Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses der teureren Sanierung des Gasthauses vorzuziehen wäre.