Luftbild der Donauschleife bei Osterhofen im Lkr. Deggendorf mit Ortschaften und Agrarlandschaft.

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Presseinformationen Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern
Für den ländlichen Raum im Einsatz - Florian Hölzl informiert sich am Amt

(31. Mai 2017) Landau a.d. Isar - Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern unter-stützt durch Flurneuordnung, Dorferneuerung und Integrierte Ländliche Entwicklung die Kommunen im ländlichen Raum. Landtagsabgeordneter Florian Hölzl (CSU) informierte sich jetzt über aktuelle Projekte, den Einsatz der Fördermittel, die Ausstattung des Amtes mit Personal und die langfristige Ausrichtung der Behörde. „Unsere Kernkompetenz, die Bodenordnung, setzen wir verstärkt bei Lösungen von Interessenkonflikten, zur Verbesserung der Agrarstruktur und der Initiative boden:ständig ein“, so Roland Spiller, der Leiter des Amtes. Mit der Initiative boden:ständig soll Bodenerosion verhindert und der Zustand der Gewässer verbessert werden. So helfe man der Land- und Forstwirtschaft durch die agrarstrukturelle Verbesserung und schütze gleichzeitig Natur und Landschaft.

Aber auch die Dörfer werden mit ihren Problemen, die durch den demographischen Wandel entstehen, nicht allein gelassen. Der Leerstand von Gebäuden in unseren Dörfern stellt eine zentrale Herausforderung für die Zukunft dar. Durch die Möglichkeiten in der Dorferneuerung private und öffentliche Maßnahmen an Gebäuden, wie z. B. einen barrierefreien Ausbau und eine energetische Sanierung, wolle man diesem Trend entgegenwirken, so der Behördenleiter. Neu ist, dass das Amt Kleinstunternehmer für Sicherstellung der Daseinsfürsorge finanziell unter die Arme greifen kann. „Wir wollen weiterhin kompetente Partner der Gemeinden sein, eine hohe Qualität in den Planungen fördern, uns mit anderen Akteuren wie Banken, Unternehmern austauschen und die interkommunale Zusammenarbeit unterstützen.“ Das Aktionsprogramm Bayerwald, in dem alle niederbayerischen Kommunen links der Donau zusammenarbeiten, spielt da eine Vorreiterrolle. Die Partner dort stellen sich wie auch das Amt für Ländliche Entwicklung den Herausforderung der zunehmenden Mobilität, der Digitalisierung, der Professionalisierung im Tourismus/Fachkräftebedarf, der Logistik von Waren und Personen wie auch der Versorgung kleiner Strukturen im ländlichen Raum. „Wir können in diesem Jahr für die Flurneuordnung, Dorferneuerung und Integrierte Ländliche Entwicklung in Niederbayern rund 11,5 Mio. Euro Fördermittel vom Bund und Freistaat weitergeben“, sagte Spiller. Ergänzt werden diese Mittel durch Gelder der EU, die in einem bayerweiten Antragsverfahren vergeben werden.

Der Bedarf an den Instrumenten der Ländlichen Entwicklung ist weiterhin hoch. Eine hohe Zahl an altersbedingten Personalabgängen in den nächsten fünf Jahren wird nur schwer zu ersetzen sein. Der Fachkräftemangel hinterlässt auch hier sei-ne Spuren. Zwar werden immer mehr Arbeiten öffentlich ausgeschrieben und von externen Anbietern übernommen. Dennoch werde es laut Spiller durch diesen „schleichenden“ Personalrückgang immer schwieriger, neue Projekte einzuleiten und laufende Verfahren zügig abzuschließen.

Der Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete zeigte sich im Gespräch mit Behördenleiter Spiller überzeugt, dass das Amt für Ländliche Entwicklung weiterhin attraktiver Partner für Kommunen und Landwirte, sowie künftig auch für Kleinstunternehmen sein wird. „Niederbayern ist geprägt durch ländliche Strukturen“, so der 31-jährige Hölzl. „Mir ist es daran gelegen alle Stellschrauben zu nutzen, um unsere ländlichen Räume zukunftsfähig und lebenswert zu erhalten“, so der Landtagsabgeordnete aus dem Landkreis Landshut.
Zwei Männer sitzen am Tisch, Schreibunterlagen vor sich und blicken in die Kamera.

Amt für Ländliche
Entwicklung Niederbayern

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