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Presseinformationen Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern
Kleine Künstler ganz groß - Spiller kürt Sieger auf Isarschau

Wo läuft das Wasser wohl schneller ab? Der Inhalt de Kiste macht de Unterschied: eine ausgeräumte Landschaft kann kaum Wasser zurückhalten und bringt die tieferliegenden Häuser zum Schwimmen

(6. Juli 2017) Landau a.d. Isar - „Wer braucht alles Wasser?“ - das war das Motto des Malwettbewerbs des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern während der Isarschau in Landau. In der Kategorie bis sieben Jahre gewannen Seppi Landinger (3 Jahre) aus Haidlfing, Sophie Steinhuber (5) aus Oberhöcking und Lilly Gassenhuber (6) aus Eichendorf. Bei den Kindern, die sieben Jahre und älter waren, konnten Maria Landstorfer (8) aus Landau, Franziska Ferstl (11) aus Deggendorf und Simon Osner (7) aus Wallerfing mit ihren Bildern überzeugen. Roland Spiller, der Leiter des Amtes, überreichte den kleinen Künstlern Gutscheine für den Kletterpark Voglsam, den Tiergarten Straubing, den Waldwipfelpfad Bayerischer Wald und den Vogelpark Irgenöd. Die Kinder malten Pflanzen, Tiere und Menschen, für die Wasser lebensnotwendig ist, aber auch die Gefahr durch Hochwasser wurde dargestellt. „Die Kinder haben sowohl den Segen wie auch die Bedrohung, die Wasser für uns sein kann, gemalt“, so Spiller. Insgesamt nahmen 42 Bilder am Wettbewerb teil.


In der Landwirtschaft war das Thema „Wasser“ zuletzt durch Wassermangel oder Erosion und Abschwemmungen in den Schlagzeilen. Das Amt hat reagiert und einen Fachmann für den Boden- und Gewässerschutz eingestellt. Maximilian Frank, der neue Projektleiter für die Initiative boden:ständig, zeigte nach der Preisverleihung kurz auf, wie der Kontakt mit den Landwirten zustande kommt und welche Maßnahmen mit Unterstützung des Amtes umgesetzt werden. „Wir wollen durch geeignete Flächenzusammenlegung und Erschließung verhindern, dass zu viel Boden, Dünge- und Pflanzenschutzmitteln abgeschwemmt werden“, so Frank. Hauptaufgabe einer nachhaltigen Landwirtschaft sei es, die wirtschaftliche Ertragssicherung im Einklang mit ökologischen Aspekten zu gewährleisten. Spiller: „Es liegt im Interesse des Landwirts, dass Nährstoffe im Boden der Pflanze zur Verfügung stehen und nicht abgeschwemmt werden, deshalb haben wir mit boden:ständig eine sehr gute Zusammenarbeit von Landwirten, Gemeinde und Behörden!“

Wie sich der Bewuchs und die Bedeckung des Mutterbodens auf den Wasserabfluss auswirken, simulierte eine Hochwasserkiste am Stand des Amtes. Dort zeigte der Vergleich von einer mit Moos gefüllten Kiste und einer ungefüllten, warum eine Wasserspeicherung in der Fläche wichtig ist, um niedrigliegende Felder und Orte zu schützen. In der „nackten“ Holzkiste schwammen kleine Holzhäuser nach einem Schauer aus der Gießkanne davon. Besonders die Kinder waren davon schwer beeindruckt.
Roland Spiller (r) und Maximilian Frank (l), beide Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern, mit den Preisträgern des Malwettbewerbs.

Amt für Ländliche
Entwicklung Niederbayern

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Das Gewinnerbild von Seppi Landinger

Seppi Landinger

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Das Bild von Sophie Steinhuber

Sophie Steinhuber

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Das Bild von Lilly Gassenhuber

Lilly Gassenhuber

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Lilly Gassenhuber bei der Preisverleihung mit Roland Spiller (r.) und Maximilian Frank (l.)

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Das Bild von Maria Landstorfer

Maria Landstorfer

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Maria Landstorfer freut sich über ihren Preis von Roland Spiller (r.) und Maximilian Frank (l.)

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Der Beitrag von Franziska Ferstl

Franziska Ferstl

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Franziska Ferstl bei der Siegerehrung mit Roland Spiller (r.) und Maximilian Frank (l.)

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Der dritte Preisträger: Simon Osner mit Roland Spiller (r.) und Maximilian Frank (l.)

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Wo läuft das Wasser wohl schneller ab? Der Inhalt de Kiste macht de Unterschied: eine ausgeräumte Landschaft kann kaum Wasser zurückhalten und bringt die tieferliegenden Häuser zum Schwimmen

Andrea Luderer-Ostner

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