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Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Beispielgebende Projekte
Voneinander lernen und daraus eigene Projektideen entwickeln

Gewinnen Sie aus erfolgreichen Projektbeispielen neue Ideen, um daraus innovative eigene Projekte zur Stärkung des ländlichen Raumes in Oberbayern zu entwickeln. Unser Amt bietet Ihnen dazu beispielgebende Projekte, die ausgezeichnet wurden oder Ihnen unsere Möglichkeiten zur nachhaltigen Entwicklung der oberbayerischen Regionen, Dörfer und Landschaften aufzeigen. Alle vorgestellten Projekte haben gemeinsam, dass Sie die von Bürgerinnen und Bürgern sowie den Kommunen erarbeiteten Ziele wiedergeben. Eine erfolgreiche Umsetzung war vielfach erst mit den Möglichkeiten des Bodenmanagements möglich.

Gemeindeentwicklung, Dorferneuerung und Flurneuordnung Söchtenau
Von der Dorferneuerung zur Gemeindeentwicklung mit einer nachhaltigen Stärkung der Landschaft

Blick auf ein Dorf mit markantem Kirchturm in einer kleinen Senke

Die Gemeinde Söchtenau ist seit den 70er Jahren einem hohen Siedlungsdruck ausgesetzt. Damit einhergehend wandelten sich die einstigen Bauerndörfer zu Wohndörfern. Eine Dorferneuerung sollte der Gemeinde bei diesen Herausforderungen unter die Arme greifen. Die Söchtenauer zeigten von Beginn an eine hohe Motivation, aktiv ihr Umfeld zu gestalten. Es stellte sich heraus, dass es wegen den unterschiedlichen Vernetzungen notwendig ist, das gesamte Gemeindegebiet einschließlich der Flurlagen einzubeziehen.  

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Dorferneuerung Schamhaupten
Nach 40 Jahren Leerstand wird das imposante denkmalgeschützte Eiskellergebäude wieder einer Nutzung zugeführt

Eiskeller mit Querbau links. Rechts ursprüngliches Wohnhaus des Brauereianwesens mit zwei Vollgeschossen und Mansardengeschoss. Die Frontfassaden beider Gebäude stehen in einer Flucht.

Der Eiskeller als Teil eines stattlichen Brauereianwesens steht in direkter Nähe zur Quelle des Schambaches. So konnte ohne große Umwege das Quellwasser als Trink- und Brauwasser verwendet werden. Das Ensemble aus verschiedenen Epochen in direkter Nachbarschaft zur Pfarrkirche St. Georg prägt das Ortsbild. Die Brauerei, die lange Zeit Haupterwerbszweig des Anwesens war, wurde 1977 aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben. Danach stand der um 1900 errichtete Eiskeller lange leer.  

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Dorferneuerung Kottgeisering
Instandsetzung eines denkmalgeschützten Bauernhofes sichert den landwirtschaftlichen Charakter des Ortskerns

Saniertes zweigeschossiges Bauerhaus mit Tenne, links erkennbarer Wohnhausbereich mit weißer Fassade, quadratischen Sprossenfenstern mit grünen Fensterläden. Rechts Wirtschaftsbereich mit Tennentor und Stalltür.

Die Instandsetzung des zweigeschossigen Mittelstallhauses aus dem Jahre 1889 ist ein vorbildliches Beispiel für behutsames Bewahren und zeitgemäßes Weiterführen des baukulturellen Erbes in einem landwirtschaftlich geprägten Dorfgefüge. Das ehemalige Wohnstallhaus liegt raumbildend an dem im Rahmen der Dorferneuerung neugestalteten Dorfplatz. Die Nutzungsmischung aus Wohnen und Arbeiten in Kombination mit einer Ferienwohnung sichert den langfristigen Bestand. Da sich kein Nachfolger für die Fortführung der Landwirtschaft fand, stand der Einfirsthof einige Jahre leer.  

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Dorferneuerung Fraunberg
Minister Brunner ehrte die Gemeindeentwicklung Fraunberg für Pionierleistung mit Staatspreis

Landschaftsaufnahme aus der Vogelperspektive. Wiesen, Felder, Wälder und zahlreiche Ortschaften. Am linken Horizont der Flughafen München.

Während in den Hauptorten Fraunbergs die Einwohnerzahl stieg, drohte in den kleineren Ortsteilen Leerstand. Dem Veränderungs- und Anpassungsdruck begegnete die Gemeinde in der ersten Gemeindeentwicklung Bayerns mit einer innovativen Bauleitplanung. Minister Brunner zeichnete die Gemeindeentwicklung mit dem Staatspreis 2016 aus. 

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Dorferneuerung Obersinn und Törwang
Durch Einfache Dorferneuerung zentrale Bereiche von Dörfern aufwerten und Lebensqualität verbessern

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Nach dem Bayerischen Dorfentwicklungsprogramm können nicht nur umfassende, sondern auch sogenannte Einfache Dorferneuerungen ohne Bodenordnung oder öffentlich-rechtliche Regelungen durchgeführt werden. Mit ihnen werden hauptsächlich zentrale Bereiche in Dörfern gestalterisch verbessert und für das Gemeinschaftsleben aufgewertet sowie leer gefallene ortsbildprägende Gebäude saniert und neuen Nutzungen zugeführt. 

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Dorferneuerung Feldkirchen-Westerham
Soziale Gemeinde - Lebensqualität für alle Bewohner schaffen

Spendenlauf am Tag der Generationen auf der Tartanbahn des Sportgeländes – 5 Seniorinnen und Senioren beteiligen sich mit einer Begleitperson am Lauf

Die Gemeinde Feldkirchen-Westerham hat die demographische Entwicklung aktiv angepackt. Sie setzt auf ein gutes Miteinander aller Generationen und fördert bürgerschaftliches Engagement als zentralen Entwicklungsfaktor. Soziale Angebote von Vereinen und Verbänden werden vernetzt und ausgebaut und Beratungsleistungen angeboten, beispielsweise zum Thema Wohnen im Alter oder auch für Bewerbungsschreiben von Jugendlichen. Für die Koordination wurde der Verein „Soziales Netzwerk“ gegründet und eine Servicestelle eingerichtet. Dadurch bleibt der Ort attraktiv für alle Einwohner: für Familien, Senioren, Jugendliche sowie für Neubürger. 

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Dorferneuerung Hofstetten
Neues Leben und rückgewonnene baukulturelle Identität im denkmalgeschützten ehemaligen Pfarrhof

Markantes Gebäude mit Jurakalkplatten-Eindeckung, dessen zwei Vollgeschossebenen ein Farbsims an den Fassaden nachzeichnet. Die viergeteilten Fenster sind nahezu quadratisch. Vor dem Eingang gepflasterte Hoffläche.

Die Sanierung des historischen Pfarrhofs stellt einen herausragenden Beitrag zur Sicherung und Fortführung einer immer noch beeindruckenden Hauslandschaft dar. Besonders hervorzuheben sind die Wiederherstellung des typischen flach geneigten Pfettendaches mit Jurakalkplatten-Eindeckung, die Schaffung einer wertvollen städtebaulichen Situation und das vielfältige Nutzungsangebot. Insgesamt wurde in vorbildlicher Weise ein zukunftsorientiertes Beispiel der Innenentwicklung erreicht. 

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Dorferneuerung Altenau
Ein Dorf wird Wirt – mit viel Leidenschaft, Engagement und Fleiß holten sich die Altenauer ihr Wirtshaus zurück

Dorferneuerung Altenau

Über zehn Jahre stand das Gasthaus zur Post leer. Die „Post“ war aber nicht irgendein Wirtshaus, sondern das Zentrum der Altenauer Dorfgemeinschaft. Die Bürger verbinden mit ihrem Wirtshaus viele schöne Erinnerungen und gemeinsame Feste. Mit dem leeren Gasthaus ging ein wesentliches Element der Altenauer Identität verloren. Bereits beim Startseminar zur Dorferneuerung an der Schule der Dorf- und Landentwicklung in Thierhaupten wurde der Wunsch nach einer Dorfwirtschaft mit Gemeinschaftssaal formuliert. Bei der anschließenden Vorbereitungsplanung war in den Arbeitskreisen die leer stehende Dorfwirtschaft ein immer wiederkehrendes Diskussionsthema. 

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Dorferneuerung Apfeldorf
Wohnen und Arbeiten von Generationen in historischem, ortsbildprägendem Anwesen im Ortskern

Saniertes Wohnhaus (Giebel- und Eingangsfassade) und Nebengebäude mit Photovoltaikanlage auf dem Dach

Die Sanierung und Neunutzung des zuvor leer stehenden Schwaller-Anwesens ist ein vorbildhaftes Projekt der Innenentwicklung, das zudem durch den sehr sensiblen und selbstverständlichen Umgang mit der historischen Bausubstanz aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts überzeugt. Das Anwesen bildet zusammen mit dem Rathaus und den integrierten Gemeinschaftsräumen, dem Einkaufsmarkt, der Bäckerei und der Gastwirtschaft wieder einen lebendigen Ortskern. 

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Dorferneuerung Mittergars
Alte Schule wird Haus des Dorfes und Kommunikationszentrum mit gemeinschaftlichem Dorfladen und Dorfsaal

Verkaufssituation an der Ladentheke zwischen Verkäuferin und kleinem Jungen

Die Mittergarser vermissten ihre beiden ehemaligen Kramerläden schmerzlich und bedauerten auch, dass der Bäcker seinen Betrieb eingestellt hatte und nur noch eine Brotverkaufsstelle zur Verfügung stand. Keiner wusste auch so recht, wie es mit dem leer stehenden alten Schulgebäude weitergehen sollte und zu was man es umnutzen könnte. Mit der Dorferneuerung, deren Grundprinzip es ist, mit den Bürgern für die Bürger zu handeln, kam Bewegung in die Angelegenheit. Dabei standen Verbesserungen in der Grundversorgung auf der Prioritätenliste zur Zukunft des Dorfes ganz oben: Die Mittergarser wollten wieder eine Einkaufsmöglichkeit und einen Lebensmittelpunkt im Dorf! 

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Flurneuordnung Murnauer Moos - Staffelseemore
Größtes Moorgebiet Mitteleuropas wird durch Bodenmanagement für die Zukunft gesichert

Mooslandschaft mit den Alpen im Hintergrund

Die Bauern bewirtschafteten das Murnauer Moos jahrhundertelang in sehr intensiver Handarbeit. Bewirtschaftbare Flächen mähten sie einmal jährlich und nutzten die Mahd als Einstreu. Durch diese extensive Nutzung entstanden besonders artenreiche Feuchtwiesen. Mit dem Bodenmanagement wurden die entstandenen Landnutzungskonflikte zwischen Naturschutz und Landwirtschaft sowie Gesteinsabbau und Tourismus gelöst und so das einzigartige Moor nachhaltig gesichert. 

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Flurneuordnung Tüßling
Bodenmanagement ermöglicht erstes ABSP-Projekt - so wurde neuer Lebensraum für Flora und Fauna geschaffen

Mähdrescher fährt auf wassergebundenem Weg

Kreuz und quer liegende kleine Grundstücke sowie Zufahrtsregelungen durch Geh-, Fahrt- oder Notwegerechte: dies kennzeichnete vor der Flurneuordnung die Situation in einer 220 Hektar großen und rund drei Kilometer langen Flurlage zwischen Heiligenstatt und Altötting. Nach nur 3 ½ Jahren bewirtschaften die 30 Voll- und 40 Nebenerwerbslandwirte nun drei Mal so große Flächen. Zusammen mit nunmehr geregelter und guter Erschließung der Grundstücke, vorwiegend über naturnahe Kieswege, ergeben sich für die Landwirte beachtliche betriebswirtschaftliche Vorteile. 

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