Ein Dorf mit Wiese und Teichen im Vordergrund.

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Presseinformationen Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken
Drei Bürgermeister haben Grund zur Freude

(04. September 2017) Kulmbach - Die ersten drei größeren Förderbescheide zur Förderoffensive Nordostbayern im Rahmen der Dorferneuerung gehen in den Landkreis Kulmbach. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken unterstützt damit die Beseitigung innerörtlicher Leerstände und die Aufwertung der Ortskerne in Guttenberg, Harsdorf und Marktleugast mit einem Zuschuss von 90 Prozent bzw. mit insgesamt rund 1,43 Millionen Euro.

Eine Zusage über knapp 720.000 Euro Fördermittel konnte Bürgermeister Eugen Hain aus Guttenberg mit nach Hause nehmen. Mit dieser Unterstützung wird der leerstehende Ostflügel der ehemaligen Schule zu einem Dorfgemeinschaftshaus umgebaut. Für die Revitalisierung des ehemaligen Brauhauses in Harsdorf erhielt Bürgermeister Günter Hübner einen Bescheid über 243.000 Euro. Und Franz Uome durfte sich für seinen Markt Marktleugast über einen Zuschuss von fast 466.000 Euro für die Entsorgung einer Bauruine in Steinbach mit anschließendem Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses freuen.

„Wie ein Sechser im Lotto“, befand Landrat Klaus Peter Söllner die Tatsache, dass gleich drei Bescheide mit sechsstelligen Fördersummen seinem Landkreis zu Gute kamen. Auch die Landtagsabgeordneten Inge Aures und Ludwig von Lerchenfeld freuten sich sehr für die drei Gemeinden. Sie lobten die Entscheidung des Freistaates Bayern, die besonders struktur- und finanzschwachen Gebiete im Nordosten Bayerns auch besonders zu fördern.

Zur Bescheidübergabe kamen die Abteilungsleiter des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE), Lothar Winkler und Friedrich Bihler, an das Landratsamt Kulmbach. Wie sie erläuterten, sei es sehr erfreulich, dass es bei allen drei Anträgen nicht alleine um die Beseitigung von unansehnlichen Leerständen durch Abbruch ging, sondern dass mit der Revitalisierung der Leerstände bzw. einem Ersatzneubau auch in die nachhaltige Belebung der Ortsteile investiert wird.

Dem Amt für Ländliche Entwicklung liegen mittlerweile 124 Anmeldungen zu Projekten im Rahmen der Förderoffensive Nordostbayern vor. 95 dieser Projekte können in Bezug auf die Fördervoraussetzungen als förderfähig eingestuft werden.
Drei Bürgermeister stehen in einem Raum mit jeweils einem Förderbescheid in der Hand. Umrahmt werden sie von den beiden Landtagsabgeordneten, dem Landrat und den beiden Mitarbeitern des Amtes für Ländliche Entwicklung.

Klaus Bodenschlägel, Landratsamt Kulmbach

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