Das Dorf Trauchgau in den Lechvorbergen, eingebettet in das voralpine Hügelgebiet .Im Hintergrund das einzigartige noch leicht schneebedeckte Bergmassiv der Alpen.

RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben
Ein starker Partner für einen starken Raum

Schwabens ländlicher Raum ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen. Wir entwickeln diese im politischen Auftrag mit den Bürgern und Gemeinden vor Ort.

Jede zweite Gemeinde in Schwaben setzt auf unsere Unterstützung. Insgesamt betreuen wir rund 230 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen für rund 110000 Bürger. Davon sind 95 Dorferneuerungen in ca. 140 Ortschaften und 5 Gemeindeentwicklungen. Weitere Projekte sind 125 Flurneuordnungen, davon 14 Unternehmensverfahren, 48 Freiwillige Landtausch-Projekte und 13 Projekte des Ländlichen Straßen- und Wegebaus. Hinzu kommen 3 Integrierte Ländliche Entwicklungen mit insgesamt 17 Gemeinden zur Stärkung von Regionen.

Aktuelles

ELER-Förderung in der Ländlichen Entwicklung
Freie Fahrt für Dorferneuerungsprojekte - 2 Millionen für zehn Projekte in Schwaben

Le Schw De Ellgau Aufmacher

Bei der zweiten Auswahlrunde für das Förderprogramm Dorferneuerungs- und Infrastrukturprojekte wurden zehn Projekte ausgewählt. Die Gemeinden aus sieben Landkreisen können sich über insgesamt rund 2 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes freuen und ihre Projekte rasch umsetzen.  Mehr

Europäischer Landwirtschaftsfonds
Gelungene Aufwertung des Ortsbildes in Irpisdorf

Zur Verkehrsfreigabe der  Ortsmitte und der innerörtlichen Straßen trafen sich Bürgermeister Herbert Hofer, Landrätin Rita Maria Zinnecker, Staatssekretär Franz Josef Pschierer, Diplom-Ingenieur Richard Weiskopf und Präsident Johann Huber.

Die Irpisdorfer sind stolz. Nur fünf Monate dauerte das größte Projekt seit über 100 Jahren in dem Dorf. Eine Fördersumme von 250.000 Euro half, das Ortsbild zu verschönern, die Verkehrssituation zu verbessern und eine öffentliche Anbindung des Ortes an die Bundesstraße 16 zu schaffen.  Mehr

Dorferneuerung Hopferstadt
Von diesem Ort will keiner fort!

Hopferstadt

Mit vereinten Kräften haben die Hopferstädter im unterfränkischen Landkreis Würzburg sehr negative Entwicklungen in ihrem Dorf umgekehrt. Mit Hilfe der Dorferneuerung lebt der Ortskern wieder, der Kindergarten ist gut besucht und die Abwanderung ist gestoppt. 2007 wurde diese Aufbruchstimmung in Hopferstadt im Wettbewerb "Dorf vital" ausgezeichnet. 

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Info-Kurzfilm
Bayern | Ländlich erfolgreich - Die Flurneuordnung

Luftbild zur Flurneuordnung

In der Flurneuordnung werden landwirtschaftliche Flächen durch Wege erschlossen und durch Bodenordnung so gestaltet, dass Landwirte Arbeitszeit und Kosten sparen. Gleichzeitig werden die Kulturlandschaft gestaltet, Böden und Gewässer geschützt sowie Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten und neu geschaffen.  

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Flurneuordnung
Flurneuordnung in Gestratz kann starten – Fördermittel in Höhe von 3,6 Millionen Euro stehen zur Verfügung

Präsident Johann Huber vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben überreichte an Bürgermeister Johannes Buhmann die Förderzusage für das geplante Flurneuordnungsverfahren  in Gestratz. Mit dabei waren die Landtagsabgeordneten Eberhard Rotter, Eric Beißwenger und Dr. Leopold Herz sowie der künftige Projektleiter Baudirektor Max Lang.

Die aktive Mitwirkung aller Beteiligten in der Vorbereitungsphase zur Flurneuordnung in Gestratz hat sich gelohnt. In die geplante Flurneuordnung sollen in den nächsten Jahren Fördermittel in der Höhe von 3,6 Millionen Euro bei Gesamtinvestitionen von fünf Millionen Euro fließen.   Mehr

Job & Karriere
Karriere mit Dualem Studium in der Ländlichen Entwicklung

Karriere mit Dualem Studium in der Ländlichen Entwicklung

Zum Wintersemester 2018/19 (Start 1. Oktober 2018) stellt das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben Schulabgänger/innen mit Abitur oder Fachhochschulreife für ein Duales Studium in den Studiengängen „Vermessung/Geoinformatik“ oder „Angewandte Geodäsie/Geoinformatik“ ein. Bewerbungen sind bis 15. Dezember 2017 einzureichen.  

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Job & Karriere
Aufgabengebietsleiter/in im Sachgebiet Förderung

Zwei Männer besprechen einen Plan, den sie gemeinsam halten

Das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben mit Sitz in Krumbach sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen Beamtin/Beamten der dritten Qualifikationsebene der Fachlaufbahn "Verwaltung und Finanzen". Bewerbungsfrist ist der 27. November 2017. 

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Staatspreis 2017 Dorferneuerung und Baukultur
Minister Brunner ehrte Bauherren Leistungen zur Erhaltung prägender Gebäude und zur Innenentwicklung: drei Preise gehen nach Schwaben

Kirche und weitere Gebäude der Ortsmitte aus leichter Vogelperspektive

Eine Synagoge ist regionales Kulturzentrum, in einer ehemaligen Schule sind Ferienwohnungen eingerichtet, der frühere Sitz des fürstbischöflichen Fischmeisters ist Wohngebäude - dafür erhielten eine Kommune und zwei private Bauherren Staatspreise. Am 26. Oktober wurden alle 16 Preisträger in der Münchner Residenz feierlich geehrt. 

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Weitere Beiträge

Bayerns Vielfalt ist seine Stärke
Nahversorgung im ländlichen Raum – Dorfladen und Prunothek Absberg

Minister Brunner

In vielen Dörfern wird die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs besonders für die ältere Bevölkerung schwierig. Engagierte Bürgerinnen und Bürger entwickeln mit Unterstützung der Dorferneuerung genossenschaftlich organisierte Dorfläden. Minister Brunner informierte sich im mittelfränkischen Absberg über den Erfolg des Dorfladens.  

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Dorferneuerung
Der Wandel von Schulen, Pfarrhöfen oder Gasthäusern zu sozialen und kulturellen Treffpunkten einer funktionierenden Dorfgemeinschaft

Ehemalige Schule in Nattenhausen mit bepflanzten eingezäuntem Vorgarten, zweigeschossiger Bau mit überdachtem Erker in der Mitte, pro Stockwerk je sechs Fenster, oben am Giebel des Erkers mit Gemeindewappen versehen. Zwischen Erd- und Obergeschoss Schriftzug „Gemeinde-Haus“.

Ehemalige Schulen, unbewohnte Pfarrhöfe und leerstehende Gasthäuser. Drei Beispiele, die eines gemeinsam haben: Es sind meist ortsbildprägende Gebäude. In der Dokumentation „Dorfgemeinschaftshäuser“ veranschaulicht das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben, wie Gemeinden diese Häuser aktivierten und heute vorbildlich nutzen.  Mehr

Dorferneuerung
Dorferneuerung wird weiter gestärkt

Verkaufssituation an der Ladentheke zwischen Verkäuferin und kleinem Jungen

In der Dorferneuerung können nun erstmals Kleinstunternehmen gefördert werden, wenn sie Investitionen zur Sicherung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung tätigen. Dies hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner anlässlich des Inkrafttretens der aktuellen Dorferneuerungsrichtlinien zum 1. Februar 2017 festgestellt. 

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Planen mit System
Mit dem Vitalitäts-Check die Situation in Dörfern und Gemeinden analysieren und die Innenentwicklung planen

Titelseite des Leitfadens Vitalitäts-Check - Das Analyseinstrument zur Innenentwicklung für Dörfer und Gemeinden

Die aktualisierte Version des Vitalitäts-Checks steht zum download bereit. Der Vitalitäts-Check erfasst und bewertet die bauliche, funktionale und soziale Situation in Dörfern und Gemeinden. Die Ergebnisse sind Grundlage für die Planungen in Dorferneuerungen, Gemeindeentwicklungen und Integrierten Ländlichen Entwicklungen. 

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Info-Kurzfilm
Bayern | Packt an - Die Dorferneuerung

Luftbild von Stadtlauringen

In 2100 Dörfern engagieren sich Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft ihrer Heimat. Die Dorferneuerung ist eine Bürgerbewegung für den ländlichen Raum. Erfahren Sie von Bürgermeister Friedel Heckenlauer, wie nachhaltige Dorfentwicklung die Attraktivität und Lebensqualität in seiner Gemeinde verbessert. 

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Erfolg durch Dialog

Ländliche Entwicklung ist gemeinsames Handeln für den gemeinsamen Erfolg der Menschen im ländlichen Raum. Die notwendigen Maßnahmen erarbeiten wir im Dialog mit Gemeinden, Bürgern und Landwirten und setzen sie um.

Gemeinden kooperieren

Zur interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Ländliche Entwicklung den Gemeinden die Integrierte Ländliche Entwicklung. Dabei sollen die kooperierenden Gemeinden auf die Potenziale ihrer Region bauen, gemeinsam profitieren und ihre Identität bewahren.

Bürger handeln

In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig wirksam.

Planungen umsetzen

Die Planungen in der Dorferneuerung und in der Flurneuordnung erfolgen mit gesicherter Umsetzung. Dafür stehen Fördergelder, die Zuständigkeit für die Planfeststellung sowie die Bodenordnung zur Koordinierung der vielfältigen Landnutzungsinteressen zur Verfügung.

Unsere Dienstleistung im Überblick

Unsere Aufgaben
Aufgaben der Ländlichen Entwicklung
Angesichts der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Er verfügt aber auch über vielfältige Potenziale, die es zu stärken gilt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung leistet unter den sich verändernden Rahmenbedingungen vielfältige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes.
  • Sie stärkt die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale in den ländlichen Teilräumen,
  • ermuntert die Gemeinden und ihre Bürger, aktiv und eigenverantwortlich Entwicklungskonzepte für ländliche Gemeinden und Räume auszuarbeiten und umzusetzen sowie zur Stärkung der Eigenkräfte der Regionen beizutragen,
  • verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, um damit die Heimatbindung zu vertiefen und die Standortfaktoren für die Wirtschaft zu optimieren,
  • sichert und stärkt die Grundlagen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung sowie einer flächendeckenden Landnutzung,
  • verbessert die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft und macht damit die Betriebe fit für den Wettbewerb,
  • entflechtet und löst Konflikte bei der Landnutzung sozialverträglich und flächensparend,
  • unterstützt querschnittsorientierte, ressortübergreifende Förderkonzepte und realisiert flächenbeanspruchende Maßnahmen möglichst ressourcensparend,
  • unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen,
  • unterstützt ländliche Gemeinden und Regionen, Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen,
  • erhält und verbessert eine intakte Umwelt, die ökologische Vielfalt, die Schönheit und den hohen Erholungswert der Landschaft,
  • sichert die natürlichen Lebensgrundlagen durch Beiträge beispielsweise zum Trinkwasser-, Gewässer- und Bodenschutz,
  • unterstützt den Hochwasserschutz und hilft Hochwasser vorbeugend zu vermeiden,
  • hilft öffentliche Vorhaben ohne Enteignungen umzusetzen,
  • fördert die Innenentwicklung der Dörfer.
Unser Angebot
Angebot der Ländlichen Entwicklung
Aus diesen Aufgaben leitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ihr Angebot ab:
  • Land- und Forstwirtschaft zukunftsorientiert unterstützen
  • Gemeinden nachhaltig stärken und damit vitale ländliche Räume sichern
  • öffentliche Vorhaben eigentumsverträglich realisieren
  • natürliche Lebensgrundlagen schützen und Kulturlandschaft gestalten
Unsere Grundprinzipien
Grundprinzipien der Ländlichen Entwicklung
Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung arbeitet nach drei Grundprinzipien, die sich seit vielen Jahren bewährt haben:
  • Bürgermitwirkung
  • Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung
  • Bodenmanagement
Unsere Instrumente
Instrumente der Ländlichen Entwicklung
Je nach Aufgabenstellung werden bedarfsorientiert folgende Instrumente der Ländlichen Entwicklung eingesetzt:
  • Integrierte Ländliche Entwicklung
  • Gemeindeentwicklung
  • Dorferneuerung
  • Flurneuordnung
  • Unternehmensverfahren
  • Ländlicher Straßen- und Wegebau
  • Freiwilliger Landtausch
  • Freiwilliger Nutzungstausch