Das Dorf Trauchgau in den Lechvorbergen, eingebettet in das voralpine Hügelgebiet .Im Hintergrund das einzigartige noch leicht schneebedeckte Bergmassiv der Alpen.

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ELER-Förderung in der Ländlichen Entwicklung
Ein guter Tag für Wattenweiler und Europa

Die Ehrengäste platzieren sich mit Spaten vor der großen Bautafel, im Bild v.l.n.r. Diplom-Ingenieur Josef Schuster, Präsident Johann Huber vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben, Landrat Hubert Hafner, Bürgermeister Rainer Schlögl, Pfarrer Karl Fritz, Europaabgeordneter Markus Ferber, Bundestagsabgeordneter Dr. Georg Nüßlein, Vereinevertreter Helmut Komm und Bauunternehmer Bernd Grimbacher.
„Heute ist ein guter Tag für Wattenweiler und Europa“, sagte Europaabgeordneter Markus Ferber beim Spatenstich anlässlich des Baus des Dorfgemeinschaftshauses mit Feuerwehrgerätehaus in Wattenweiler im Landkreis Günzburg. Bürgermeister Rainer Schlögl nannte es ein „historisches Ereignis“ für das Dorf im Günztal. Landrat Hubert Hafner war sich sicher, dass dieses „Multifunktionshaus“ die Attraktivität von Wattenweiler steigern wird. Auf einem Sandhaufen stecken die Spaten, geschmückt mit Schleifen im europäischen Design. Drei Flaggen in den Farben von Europa, des Freistaates Bayern und des Marktes Neuburg wehten im Wind. Der Rahmen deutete auf einen besonderen Moment hin. Es war der Spatenstich für das Wattenweiler Dorfzentrum. Fast 83 Prozent der Fördersumme von rund 700.000 Euro für den Bau des Dorfzentrums sind Mittel aus dem europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER). Der Markt Neuburg erwarb das Areal und Bürger aus Wattenweiler machten sich über die Nutzung in einem Seminar an der Schule der Dorf- und Landentwicklung Thierhaupten Gedanken. Der Bürgermeister bedankte sich beim Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben, welches ihn auf die Förderung aufmerksam gemacht habe. Europaabgeordneter Markus Ferber freute sich, dass das Bauwerk im Dorfkern einen Platz findet und so die Gestaltung im Herzen des Dorfes stattfindet. „Es ist mustergültig, was sie hier vorstellen“, sagte Ferber. Bundestagsabgeordneter Georg Nüßlein sprach von einem guten Ansatz, das Leben im Dorf zu halten. Von einem wichtigen Meilenstein sprach der Wattenweiler Vereinevertreter Helmut Komm. „Die Bürger von Wattenweiler haben schon viele Projekte realisiert, so wird das auch hier sein“, versicherte der Vereinevertreter und signalisierte entsprechende Eigenleistungen.
Bau und Sanierung
Das Dorfzentrum Wattenweiler umfasst den Bau eines Dorfgemeinschaftshauses sowie die Sanierung des rund 200 Jahre alten ehemaligen Gasthauses Stern. Die Kosten für den Neubau einschließlich der Außenanlagen belaufen sich auf rund 2,1 Millionen Euro. Die Sanierungskosten des Gasthofes betragen weitere 700 000 Euro. Im neuen Gebäude ist im Untergeschoss das Feuerwehrgerätehaus integriert. Ein großer abtrennbarer Saal ist Herzstück des Erdgeschosses. Dieser soll als Veranstaltungssaal, Musik- und Sportraum vielfältig genutzt werden. Im ehemaligen Gasthaus findet im Obergeschoss der Schützenverein eine Bleibe. Kühlraum, Küche, Lager und Gastraum prägen das Erdgeschoss. Das Dachgeschoss dient als multifunktionaler Aufbewahrungsort.
Die Gesamtkosten werden mit rund 700 000 Euro über das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben von Europa sowie weiteren 110 000 Euro vom Freistaat Bayern für das Feuerwehrgerätehaus gefördert.

Projektträger
Markt Neuburg a.d. Kammel, Landkreis Günzburg