Das Dorf Trauchgau in den Lechvorbergen, eingebettet in das voralpine Hügelgebiet .Im Hintergrund das einzigartige noch leicht schneebedeckte Bergmassiv der Alpen.

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Presseinformationen Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben
Dorfgemeinschaftshäuser – Revitalisierung ortsbildprägender Gebäude

Ehemalige Schule in Nattenhausen mit bepflanzten eingezäuntem Vorgarten, zweigeschossiger Bau mit überdachtem Erker in der Mitte, pro Stockwerk je sechs Fenster, oben am Giebel des Erkers mit Gemeindewappen versehen. Zwischen Erd- und Obergeschoss Schriftzug „Gemeinde-Haus“.

(19. Juli 2017) Krumbach. Ehemalige Schulen, unbewohnte Pfarrhöfe und leerstehende Gasthäuser. Drei Beispiele, die aber eines gemeinsam haben: Es sind meist ortsbildprägende Gebäude. Hier herrschte einst Leben. Das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben fasst in einer Dokumentation Beispiele aus den Landkreisen Günzburg, Neu-Ulm und Unterallgäu zusammen. „Sie zeigen, wie mit Unterstützung des Bayerischen Dorfentwicklungsprogramms traditionsreiche Gebäude wiederbelebt wurden und wie sie heute zum Wohle der Dorfgemeinschaft genutzt werden“, so Präsident Johann Huber vom Krumbacher Amt.

In der Broschüre werden mit Anhofen, Langenhaslach und Nattenhausen drei Beispiele aus dem Landkreis Günzburg und mit Wallenhausen und Buch zwei Beispiele aus dem Landkreis Neu-Ulm vorgestellt. Den Schwerpunkt bildet der Landkreis Unterallgäu mit 18 dargestellten revitalisierten Gebäuden. „Der Bedarf und die Nachfrage nach Leistungen der Ländlichen Entwicklung aus dem Bayerischen Dorfentwicklungsprogramm war zuletzt im Unterallgäu sehr hoch, ist aber jetzt in ganz Schwaben angestiegen“, so Huber. Die Beispiele zeigen, wie sich die Zentren einer funktionierenden Dorfgemeinschaft und die Rahmenbedingungen veränderten. „Konzentrierte Schulstandorte, Priestermangel und „modernes“ Freizeit- und Essverhalten, u.a. Fast-Food, nahmen den Gebäuden und deren Nutzern die existentielle Grundlage. Die Broschüre verdeutlicht, dass die Bemühungen der Ländlichen Entwicklung Erfolge zeigen. „Ein wichtiger Erfolgsfaktor dabei ist die aktive Bürgermitwirkung“, so Huber. Gerade die Menschen vor Ort kennen die Bedürfnisse am besten. So stärken heute die Dorfgemeinschaftshäuser nicht nur das Vereinsleben sondern entwickelten sich manchenorts zu kulturellen Zentren in den Ortskernen. Sie werden vielfach multifunktional genutzt. „Es ist erfreulich zu sehen, wie so das einst pulsierende Leben durch neue Nutzungen seine Fortsetzung findet“, sagt Präsident Johann Huber. Und nicht zuletzt geben sanierte denkmalgeschützte Gebäude, teilweise in moderne Architektur gefasst, den Dörfern einen besonderen Reiz.
Ehemalige Schule in Anhofen, zweigeschossiger Bau mit Sattelwalmdach und Dachgaube. Fenster im Obergeschoss mit grünen Fensterläden im Erdgeschoss ohne Fensterläden. Im Vordergrund Treppenaufgang mit zwei Kugelahornbäumen.

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Ehemalige Schule in Nattenhausen mit bepflanzten eingezäuntem Vorgarten, zweigeschossiger Bau mit überdachtem Erker in der Mitte, pro Stockwerk je sechs Fenster, oben am Giebel des Erkers mit Gemeindewappen versehen. Zwischen Erd- und Obergeschoss Schriftzug „Gemeinde-Haus“.

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Eingangsseite des sanierten ehemaligen Kornspeichers (Zehntstadel) in Pleß. Links und rechts der Gebäudefront großzügige Glasfenster. Auf dem Dach zwei kleine Schleppgauben. An der Giebelfront noch ansatzweise der Balken für einen Materialaufzug erkennbar.

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Zweigeschossige mit gelbem Anstrich versehene „Alte Schule“ in Wallenhausen mit Krüppelwalmdach, weißen Sprossenfenstern und grünen Fensterläden. Im Vordergrund Staketenzaun umgeben von lila blühenden Pflanzen.

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