Das Dorf Trauchgau in den Lechvorbergen, eingebettet in das voralpine Hügelgebiet .Im Hintergrund das einzigartige noch leicht schneebedeckte Bergmassiv der Alpen.

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ELER-Förderung in der Ländlichen Entwicklung
Mit europäischen Fördermitteln werden drei Verbindungswege ausgebaut


Spatenstich mit Karl Nägele von der Firma Geiger Hoch- und Tiefbau, Gerhard Christl vom Büro Christl Consult, Thomas Ried vom Bauamt, Baudirektor Christian Kreye vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben, den Landtagsabgeordneten Ilona Deckwerth, Leopold Herz und Ulrich Leiner, Bürgermeister Thomas Eigstler sowie Markträtin Hannelore Jörg. Zoombild vorhanden

Spatenstich

(11. September 2017) Wiggensbach - Der Markt Wiggensbach erhält aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) für den Ausbau von drei Verbindungsstraßen eine Gesamtförderung von 701.000 Euro. 5/6 der Förderung sind europäische Fördermittel, der Rest setzt sich aus nationalen Mitteln zusammen. Mit einem Spatenstich wurde das Infrastrukturprojekt offiziell gestartet.

Die Gesamtkosten der Straßenbaumaßnahmen liegen bei 1,6 Millionen Euro. Die ELER-Förderung 2014 – 2020 ergänzt die nationalen Fördermittel der Ländlichen Entwicklung. Es können Projekte gefördert werden, die attraktive und funktionsfähige ländliche Räume und Dörfer mit Zukunft gestalten. Darunter zählen auch Infrastrukturprojekte, wie der Ländliche Wegebau in Wiggensbach.
Erster Bauabschnitt hat begonnen
In der Oberallgäuer Marktgemeinde wird der Ausbau von drei Verbindungsstraßen wegen schlechtem Ausbauzustand, Asphaltrissen, mangelhaftem Oberbau sowie fehlender Bankette und Entwässerungseinrichtungen gefördert. In einem ersten Bauabschnitt wird noch in 2017 das Straßenteilstück in Kutten, von Artho 3 – bis Kutten 1, mit einer Gesamtlänge von 502 Metern ausgebaut. Im kommenden Jahr folgen der Ausbau von Artho nach Waldegg (Ausbaustreckenlänge 660 m) und vom Anwesen Kürnacher Straße 105 bis zum Anwesen Schmidsreute 2 (Ausbaustreckenlänge 950 m).
Flurneuordnung in Wiggensbach stärkt Kulturlandschaft
Bereits im Dezember 2015 wurde die Flurneuordnung in Wiggensbach angeordnet. Die Kulturlandschaft zu erhalten, zu sichern und auszubauen, sowie der Wegebau als Beitrag zur Existenzsicherung landwirtschaftlicher Betriebe, sind wichtige Ziele der Flurneuordnung. Für die Flurneuordnung stehen insgesamt 3,7 Millionen Euro zur Verfügung. Im Fokus des Verfahrens steht eine Fläche von 565 Hektar (entspricht 5,65 Millionen m²). Nutzen ziehen rund 300 Beteiligte und 60 landwirtschaftliche Betriebe. Sie werden durch den notwendigen Ausbau der Infrastruktur, also Gemeindeverbindungsstraßen, Hofanschlusswege und Wirtschaftswege, profitieren. Konkret werden auf, weitgehend bestehenden Trassen, knapp acht Kilometer Gemeindeverbindungsstraßen, sowie 3,7 Kilometer Hofanschlusswege und 1,2 Kilometer Wirtschaftswege, verbessert. Im Verfahren werden zudem ökologisch wertvolle Flächen wie Feuchtbiotope gesichert. Im Flurneuordnungsverfahren werden etwa 5,5 Millionen Euro an Investitionen getätigt. Bereits im Vorfeld der Anordnung dieser Flurneuordnung erhielt der Markt Wiggensbach für den Ausbau zweier landwirtschaftlicher Wege über das Infrastrukturprogramm einen Zuschuss von knapp 300 000 Euro. Es handelte sich dabei um den Weg von Pfaffenried nach Hofs. Dieser hat eine Länge von 450 Meter und erschließt drei landwirtschaftliche Betriebe. Desweiteren um den 325 Meter langen Weg bei Westenried, welcher einen landwirtschaftlichen Betrieb und ein Wohnanwesen erschließt.
Projektträger
Markt Wiggensbach, Landkreis Oberallgäu