Das Dorf Trauchgau in den Lechvorbergen, eingebettet in das voralpine Hügelgebiet .Im Hintergrund das einzigartige noch leicht schneebedeckte Bergmassiv der Alpen.

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Presseinformationen Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben
Dietmannsried erhält Fördermittel von Europa

(11. Dezember 2018) Dietmannsried – „Heute ist ein guter Tag für Europa und vor allem für den Markt Dietmannsried im schwäbischen Landkreis Oberallgäu“, betonte Leitender Baudirektor Christian Kreye bei der offiziellen Übergabe von landwirtschaftlichen Verbindungswegen im Gebiet von Dietmannsried. Der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Schwaben betonte, dass der Markt Dietmannsried eine einmalige europäische Chance nutzte.

„Sie haben sich aus dem Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und das darauf gegründete Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum bedient. Zu Recht!“, so Kreye. Dieses Programm ebne in Bayern mit europäischen Fördergeldern den Weg zur Stärkung des ländlichen Raumes, auch in Schwaben und im Allgäu. Es sei ein sehr sportliches Programm, da die geförderten Projekte innerhalb von zwei Jahren verwirklicht werden müssen. „Es erlaubt keinen Spielraum für Verschiebungen“, sagte Kreye. Im Januar 2017 hat der Markt Dietmannsried den Förderbescheid in Höhe von 594.000 Euro erhalten. 5/6 der Mittel stammen aus Europa, der Rest wird über nationale Mittel bezuschusst. Konkret handelt es sich in Dietmannsried um den Ausbau von Verbindungswegen von Überbach nach Sandbühl mit einer Länge von 1.050 Metern und von Bärenwies bis nach Hinterhalde bzw. zur Hofstelle Schilchern mit einer Länge von 1.220 Metern.

40 Projekte in Schwaben
Bisher gab es in Bayern zu dem ELER-Programm vier Auswahlrunden. Im Freistaat wurden bislang 58,3 Millionen Euro ausgereicht. Der schwäbische Anteil lag bei 11,34 Millionen Euro. „In Schwaben haben wir aktuell in 38 Gemeinden 40 Projekte gefördert“, sagte Kreye. Es wird noch eine fünfte Auswahlrunde geben. Das europäische Förderprogramm kam zur rechten Zeit. Dem Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben lagen zahlreiche Investitionswünsche vor. Die Nachfrage nach Leistungen der Ländlichen Entwicklung stieg in den letzten Jahren stetig an. Mit diesen zusätzlichen europäischen Mitteln konnte der Antragsstau aufgelöst werden. Kreye: „Die Fördergelder sind bestens angelegt. Sie helfen den Gemeinden und den Bürgerinnen und Bürgern im ländlichen Raum“. Der Markt Dietmannsried ist Nutzer des „Europäischen Weges“ und fahre jetzt die Ernte dafür ein.
Christian Kreye, Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Schwaben, Vertreter des  Marktes Dietmannsried, unter anderem erster Bürgermeister Walter Endres, und der Baufirma sowie des Planungsbüros durchschnitten symbolisch das rotweiße Band und gaben die Straße offiziell für den Verkehr frei.

Markt Dietmannsried

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