Dorf und Landschaft

RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken
Ein starker Partner für einen starken Raum

Unterfrankens ländlicher Raum ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen. Wir entwickeln diese im politischen Auftrag mit den Bürgern und Gemeinden vor Ort.

Jede zweite Gemeinde Unterfrankens setzt auf unsere Unterstützung. Insgesamt betreuen wir rund 400 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen für über 165000 Bürgerinnen und Bürger. Davon sind 210 Dorferneuerungen in ca. 320 Ortschaften. Weitere Projekte sind 165 Flurneuordnungen, davon 40 Unternehmensverfahren und knapp 50 Waldneuordnungen sowie 10 Weinbergneuordnungen. Hinzu kommen 30 Integrierte Ländliche Entwicklungen mit 260 Gemeinden zur Stärkung von Regionen.

Aktuelles

Dorferneuerung Hopferstadt
Von diesem Ort will keiner fort!

Hopferbacher Dorfmitte mit Kirche und Wohnbebauung entlang der Straße. Im Vordergrund links aufgeweiteter Bereich mit Brunnen, Baum und Sitzmöglichkeit.

Mit vereinten Kräften haben die Hopferstädter im unterfränkischen Landkreis Würzburg sehr negative Entwicklungen in ihrem Dorf umgekehrt. Mit Hilfe der Dorferneuerung lebt der Ortskern wieder, der Kindergarten ist gut besucht und die Abwanderung ist gestoppt. 2007 wurde diese Aufbruchstimmung in Hopferstadt im Wettbewerb "Dorf vital" ausgezeichnet. 

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Info-Kurzfilme
Bayern | Ländlich erfolgreich - Die Flurneuordnung

Luftaufnahme

In der Flurneuordnung werden landwirtschaftliche Flächen durch Wege erschlossen und durch Bodenordnung so gestaltet, dass Landwirte Arbeitszeit und Kosten sparen. Gleichzeitig werden die Kulturlandschaft gestaltet, Böden und Gewässer geschützt sowie Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten und neu geschaffen.  

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Staatspreis 2017 Dorferneuerung und Baukultur
Minister Brunner ehrte Bauherren für Leistungen zur Erhaltung prägender Gebäude und zur Innenentwicklung: drei Preise gehen nach Unterfranken

Kirche und weitere Gebäude der Ortsmitte aus leichter Vogelperspektive

Ein Wohnhaus ist nach 20 Jahren Leerstand Gemeindehaus, in einer Lagerhalle ist nun ein Dorfladen, im ehemaligen Landgerichtshofsensemble sind jetzt Wohn- und Arbeitsräume. Dafür erhielten zwei Kommunen und ein privater Bauherr Staatspreise für Dorferneuerung und Baukultur. Am 26. Oktober wurden alle 16 Preisträger in der Münchner Residenz geehrt. 

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Ressourcenschutz
Ein starker Start für den Hochwasserschutz

Pressetermin zum Abschluss der Maßnahme Maulensee in Rüdenhausen. Von links: Robert Grömling vom Verband für Ländliche Entwicklung Unterfranken, Bürgermeister Gerhard Ackermann, Johannes Krüger vom Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken, Eva Schubert vom Landesbund für Vogelschutz und Gerold Christof, der Geschäftsführer des ausführenden Unternehmens Schlick mit seinen beiden Enkeln Lukas und Elias. Die Gruppe steht vor dem Rückhaltebecken Maulensee.

Die Teilnehmergemeinschaft der Flurneuordnung Rüdenhausen lud Planer, Baufirma und Gemeindevertreter der Arbeitsgemeinschaft Dorfschätze an den neu entstandenen Maulensee zum Pressetermin. Mit seiner Fertigstellung ist ein erster Baustein zum Hochwasserschutz für die Orte im Allianzgebiet Dorfschätze umgesetzt.  Mehr

Ländliche Entwicklung
Staatsmedaille in Bronze für Verdienste in der Ländlichen Entwicklung für acht Personen aus Unterfranken

Staatsmedaillen in Bronze, hier zwei Stück, erhielten sieben Personen in Schwaben ausgehändigt.

Die Heimat liegt ihnen am Herzen. Seit Jahren engagieren sie sich für den ländlichen Raum. Jetzt würdigte Amtsleiter Ottmar Porzelt vom Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken acht Personen für ihren unparteiischen Einsatz und ihre fachliche Kompetenz. Der Amtsleiter überreichte die von Staatsminister Helmut Brunner verliehene Staatsmedaille.   Mehr

Integrierte Ländliche Entwicklung
Kurzfilm „Heimat“ - Innenentwicklung leicht erklärt

Ein gemaltes Bild zeigt eine ideale Dorfszene mit intakten Gebäuden, Geschäften und einer belebten Straße. Am Dorfrand gibt es noch keine Neubausiedlungen, im Altort keine Leerstände.

Was bedeuten die Schlagwörter „Innenentwicklung“ oder „Altortrevitalisierung“, die in der Ländlichen Entwicklung häufig gebraucht werden? Der in Zusammenarbeit von Sinngrundallianz und Regionalmanagement Main-Spessart entstandene Film „Heimat“ erklärt es für jedermann verständlich.   Mehr

Ressourcenschutz
„Tag des Wassers“ - Natur und Landwirtschaft profitieren von der Flurneuordnung

Das Foto zeigt eine landschaftspflegerische Struktur, die im Rahmen der Flurneuordnung Hendungen umgesetzt wurde

Eine positive Zwischenbilanz der Flurneuordnung zogen die beteiligten Vertreter am „Tag des Wassers“ in Hendungen. Die Bevölkerung konnte sich während einer Wanderung von den umgesetzten Landschaftspflegemaßnahmen überzeugen. Die Weichen für einen nachhaltigen Schutz der Ortschaft vor Überschwemmungen sind gestellt.  Mehr

Waldneuordnung
Waldneuordnung als Investition in die Zukunft

Bei der Abschlussfeier für die Waldneuordnung Holzkirchhausen lobte der Staatsminister für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Helmut Brunner die am Projekt Beteiligten und sprach von einem Gewinn für alle. Helmut Brunner am Rednerpult neben dem Erinnerungsstein. Der Buntsandstein trägt die Aufschrift Waldflurbereinigung Holzkirchhausen 2008 – 2016.

Nachhaltig und zukunftsfähig – dieses Motto verfolgte die Waldneuordnung Holzkirchhausen. Bei der Abschlussfeier für die Waldneuordnung Holzkirchhausen lobte Staatsminister Helmut Brunner die am Projekt Beteiligten und sprach von einem Gewinn für alle. Aus 1.800 sehr kleinen, zerstreuten Einzelflächen wurden 250 neue bewirtschaftbare Waldstücke.   Mehr

Bayerns Vielfalt ist seine Stärke
Nahversorgung im ländlichen Raum – Dorfladen und Prunothek Absberg

Minister Brunner

In vielen Dörfern wird die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs besonders für die ältere Bevölkerung schwierig. Engagierte Bürgerinnen und Bürger entwickeln mit Unterstützung der Dorferneuerung genossenschaftlich organisierte Dorfläden. Minister Brunner informierte sich im mittelfränkischen Absberg über den Erfolg des dortigen Dorfladens.  

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Integrierte Ländliche Entwicklung
Von der Insel zum Archipel

In einer abschließenden Diskussionsrunde standen die Referenten des ILE-Informations- und Erfahrungsaustausches den Bürgermeistern, Allianzmanagern und Behördenvertretern Rede und Antwort. Von links vor dem Podium stehend: Moderator Joachim Omert, Professor Mark Michaeli, Wolfgang-Günther Ewald, Jürgen Eisentraut

Mehr als 80 Prozent der unterfränkischen Gemeinden sind in einer kommunalen Allianz. Welche Strategien haben sich bewährt? Welcher Veränderungen bedarf es? Bei einem Informations- und Erfahrungsaustausch diskutierten rund 100 Bürgermeister, Allianzmanager und Behördenvertreter aktuelle und zukünftige Themen der kommunalen Allianzen.   Mehr

Ressourcenschutz
Mehr Öko-Landbau im Würzburger Westen

Gruppenfoto mit den Teilnehmern des Netzwerktreffens der bayerischen Öko-Modellregionen 2017 bei der Besichtigung des Ökobetriebs Remlinger Rüben. Links eine große Lagerhalle, im Hintergrund das Firmenschild Remlinger Rüben.

In der unterfränkischen Öko-Modellregion Waldsassengau im Würzburger Westen fand das dritte Netzwerktreffen der bayerischen Ökomodellregionen statt. Der fachlich-inhaltliche Austausch am Benediktushof Holzkirchen wurde von einem Exkursionsprogramm zu den Öko-Betrieben der Region ergänzt.  Mehr

Weitere Beiträge

Boden- und Gewässerschutz
Initiative boden:ständig - Gewässerschutz am Sulzfelder Badesee

Die Mitglieder des Runden Tisches "boden:ständig-Sulzfelder Badesee" und beteiligte Landwirte.

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner informierte sich am Sulzfelder Badesee über die dort umgesetzten Gewässerschutzmaßnahmen. Im Rahmen der Initiative boden:ständig der Verwaltung für Ländliche Entwicklung konnten die Wasserqualität verbessert und die zunehmende Verlandung des Sees gestoppt werden.  Mehr

Ressourcenschutz
Kindergartenkinder entdecken spielerisch das Element Wasser

Kinder plantschen unter Aufsicht ihrer Eltern am neuen Wasserspielplatz am Schirnbach in Rüdenhausen. Zwei Kinder begutachten die Archimedische Schraube

Die Kinder des Kindergartens Rüdenhausen durften am Mittwoch, 31. Mai den neuen Wasserspielplatz mit Archimedischer Schraube am Schirnbach einweihen. Die Anlage ist der Startschuss für eine Reihe weiterer Projekte zur Nutzung und zum Schutz der Gewässer in der Dorferneuerung und Flurneuordnung Rüdenhausen.  Mehr

Ressourcenschutz
Praktikertag Boden in der Rhön – „Jeder Strohhalm ist ein Staudamm“

Mit dem Regensimulator der Landesanstalt für Landwirtschaft in Freising wird die Versickerung von Regenwasser anhand von Bodenproben und Sickerwasserbehältern an vier verschiedenen Bodenbearbeitungsmethoden gezeigt. Die geringste Versickerung weisen Mulchsaaten auf während in Fahrspuren und in Böden ohne Mulchsaat kaum Versickerung stattfindet.

Starkregen und längere Trockenphasen stellen die unterfränkischen Landwirte vor große Herausforderungen. Beim Praktikertag Boden im Rahmen der Initiative boden:ständig diskutierten die Teilnehmer die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft und bekamen Lösungen aufgezeigt.  Mehr

Erfolg durch Dialog

Ländliche Entwicklung ist gemeinsames Handeln für den gemeinsamen Erfolg der Menschen im ländlichen Raum. Die notwendigen Maßnahmen erarbeiten wir im Dialog mit Gemeinden, Bürgern und Landwirten und setzen sie um.

Gemeinden kooperieren

Zur interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Ländliche Entwicklung den Gemeinden die Integrierte Ländliche Entwicklung. Dabei sollen die kooperierenden Gemeinden auf die Potenziale ihrer Region bauen, gemeinsam profitieren und ihre Identität bewahren.

Bürger handeln

In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig wirksam.

Planungen umsetzen

Die Planungen in der Dorferneuerung und in der Flurneuordnung erfolgen mit gesicherter Umsetzung. Dafür stehen Fördergelder, die Zuständigkeit für die Planfeststellung sowie die Bodenordnung zur Koordinierung der vielfältigen Landnutzungsinteressen zur Verfügung.

Unsere Dienstleistung im Überblick

Unsere Aufgaben
Aufgaben der Ländlichen Entwicklung
Angesichts der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Er verfügt aber auch über vielfältige Potenziale, die es zu stärken gilt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung leistet unter den sich verändernden Rahmenbedingungen vielfältige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes.
  • Sie stärkt die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale in den ländlichen Teilräumen,
  • ermuntert die Gemeinden und ihre Bürger, aktiv und eigenverantwortlich Entwicklungskonzepte für ländliche Gemeinden und Räume auszuarbeiten und umzusetzen sowie zur Stärkung der Eigenkräfte der Regionen beizutragen,
  • verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, um damit die Heimatbindung zu vertiefen und die Standortfaktoren für die Wirtschaft zu optimieren,
  • sichert und stärkt die Grundlagen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung sowie einer flächendeckenden Landnutzung,
  • verbessert die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft und macht damit die Betriebe fit für den Wettbewerb,
  • entflechtet und löst Konflikte bei der Landnutzung sozialverträglich und flächensparend,
  • unterstützt querschnittsorientierte, ressortübergreifende Förderkonzepte und realisiert flächenbeanspruchende Maßnahmen möglichst ressourcensparend,
  • unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen,
  • unterstützt ländliche Gemeinden und Regionen, Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen,
  • erhält und verbessert eine intakte Umwelt, die ökologische Vielfalt, die Schönheit und den hohen Erholungswert der Landschaft,
  • sichert die natürlichen Lebensgrundlagen durch Beiträge beispielsweise zum Trinkwasser-, Gewässer- und Bodenschutz,
  • unterstützt den Hochwasserschutz und hilft Hochwasser vorbeugend zu vermeiden,
  • hilft öffentliche Vorhaben ohne Enteignungen umzusetzen,
  • fördert die Innenentwicklung der Dörfer.
Unser Angebot
Angebot der Ländlichen Entwicklung
Aus diesen Aufgaben leitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ihr Angebot ab:
  • Land- und Forstwirtschaft zukunftsorientiert unterstützen
  • Gemeinden nachhaltig stärken und damit vitale ländliche Räume sichern
  • öffentliche Vorhaben eigentumsverträglich realisieren
  • natürliche Lebensgrundlagen schützen und Kulturlandschaft gestalten
Unsere Grundprinzipien
Grundprinzipien der Ländlichen Entwicklung
Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung arbeitet nach drei Grundprinzipien, die sich seit vielen Jahren bewährt haben:
  • Bürgermitwirkung
  • Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung
  • Bodenmanagement
Unsere Instrumente
Instrumente der Ländlichen Entwicklung
Je nach Aufgabenstellung werden bedarfsorientiert folgende Instrumente der Ländlichen Entwicklung eingesetzt:
  • Integrierte Ländliche Entwicklung
  • Gemeindeentwicklung
  • Dorferneuerung
  • Flurneuordnung
  • Unternehmensverfahren
  • Ländlicher Straßen- und Wegebau
  • Freiwilliger Landtausch
  • Freiwilliger Nutzungstausch