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Presseinformationen Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken
„Tag des Wassers“ - Natur und Landwirtschaft profitieren von der Flurneuordnung

(30. September 2017) Hendungen – In der Flurneuordnung Hendungen ist mit der Übergabe des Bewirtschaftungs- und Sicherungskonzeptes an die Gemeinde ein wichtiger Schritt getan. Während einer Wanderung zu ausgewählten Maßnahmen konnten sich die Bürger ein Bild von den umgesetzten landschaftspflegerischen Maßnahmen machen.

Im Projekt wurde besonderes Augenmerk auf den Gewässerschutz gelegt. Das vorhandene Gewässernetz wurde gezielt verbessert und erweitert. Dazu erfolgten an den Gräben Renaturierungen, Uferabflachungen und Aufweitungen. Dies dient dem Wasserrückhalt in der Fläche und reduziert damit die Hochwassergefahr. Die Pufferzonen als Extensivwiesen und die gepflanzten Gehölze haben gleichzeitig eine wichtige Lebensraumfunktion.

„Gewässerschutz ist keine lästige Pflichtaufgabe, sondern eine lohnende Investition“, betonte Josef Demar, stellvertretender Landrat des Landkreises Rhön-Grabfeld. Solche Projekte seien nur machbar, wenn alle Betroffenen miteinander reden und sich am Ende einig seien. Viele kleine Maßnahmen können große Wirkungen erzielen. Er dankte dem Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken für die personelle und finanzielle Unterstützung.

Laut Miriam Glanz vom gleichnamigen Planungsbüro sind die landschaftspflegerischen Maßnahmen an den Gewässern das Rückgrat der Hendunger Flur. Selten gewordene Vogelarten finden hier Nahrungs- und Lebensraum. So wurde der Neuntöter bereits in den neu angelegten Flächen gesichtet. Die blütenreichen Wiesen und die Obstbäume sind ein Eldorado für Bienen und weitere Insekten.

Als glücklichen Umstand bezeichneten die Vertreter des Amtes und der Gemeinde die Möglichkeit des laufenden Projektes, Maßnahmen des Wasserrückhalts in der Fläche und des geplanten Hochwasserschutzkonzeptes miteinander koordinieren zu können. Das Büro Köhler stellte dazu seine Planungen vor. Gemeinde und Planungsbüro favorisieren ein Umflutungsgerinne, das ankommendes Wasser um den Ort herum in den Bachlauf der Bahra leitet.

Miriam Glanz vom Planungsbüro Glanz steht vor einer landschaftspflegerischen Struktur und erklärt anhand einer Karte die umgesetzte Maßnahme

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Während einer Wanderung konnten sich die Bürger ein Bild von den umgesetzten Projekten machen. Miriam Glanz vom gleichnamigen Planungsbüro steht auf einem Grünstreifen vor der Teilnehmergruppe und erläutert die landschaftspflegerischen Maßnahmen in der Flurneuordnung Hendungen

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