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Job und Karriere
Einstellung in den Vorbereitungsdienst der 3. Qualifikationsebene – Ländliche Entwicklung

Vorbereitungsdienst im fachlichen Schwerpunkt "Ländliche Entwicklung" für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene (Anwärterzeit)

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten beabsichtigt, zum 1. Mai 2021 Bachelorabsolventen (m/w/d) bzw. Diplomingenieure (FH) (m/w/d) der Studiengänge Vermessung und Geoinformatik bzw. Angewandte Geodäsie und Geoinformatik oder eines vergleichbaren Studiengangs in den Vorbereitungsdienst für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik, fachlicher Schwerpunkt Ländliche Entwicklung, einzustellen.

Die Einstellung erfolgt bei diesen Ämtern für Ländliche Entwicklung

  • Oberbayern (Standort München, später Mühldorf)
  • Niederbayern (Landau a. d. Isar)
  • Oberpfalz (Tirschenreuth)
  • Oberfranken (Bamberg)
  • Mittelfranken (Ansbach)
  • Schwaben (Krumbach)
Zu Beginn Ihrer beruflichen Tätigkeit bearbeiten Sie als stellvertretende/r Projektleiter/in vorrangig Aufgaben der Grundstückszusammenlegung.


Sie gestalten, gemeinsam mit einigen gewählten örtlichen Vertretern, den Grundbesitz durch Flurneuordnung neu und entwickeln Dörfer zukunftsgerecht. Dabei planen Sie auch die Erschließung mit landwirtschaftlichen Wegen, die Anlage von Wander- und Radwegen, ökologische Maßnahmen wie Baum- und Heckenpflanzungen sowie die naturnahe Gestaltung kleinerer Wasserläufe. Alle Maßnahmen werden abgestimmt. In Ihr Aufgabenspektrum gehören auch Dorferneuerungen, in denen Sie beispielsweise Gemeinschaftshäuser für Vereine und Bürger schaffen sowie in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde, Bürgern und Architekten Dorfplätze gestalten.

Die Leitung von Projekten der Flurneuordnung und Dorferneuerung, bei der Sie sowohl im Büro als auch häufig bei Terminen in Dorf und Flur sind, ist sehr abwechslungsreich und verantwortungsvoll. Da Sie viel mit Grundstückseigentümern verhandeln, sind neben Ihrer Ingenieurausbildung Freude am Umgang mit Menschen, Gesprächskompetenz und Verhandlungsgeschick gefragt. Die Arbeit mit dem Eigentum Anderer erfordert Genauigkeit und sensibles Vorgehen. Wer sich selbst gut organisieren kann, gerne Eigeninitiative ergreift, zeitlich flexibel und teamfähig ist, ist bei uns richtig.

Sie beginnen Ihre Beamtenlaufbahn mit einem einjährigen Vorbereitungsdienst, der mit einer Staatsprüfung abschließt.

Während dieser sog. Anwärterzeit sind Sie in einem Beamtenverhältnis auf Widerruf und erhalten Anwärterbezüge nach dem Eingangsamt A 10 (rd. 1.365 Euro monatlich und ggf. weitere familienbezogene Zuschläge).
Im Vorbereitungsdienst finden neben der Ausbildung und praktischen Tätigkeit am jeweiligen Amt für Ländliche Entwicklung auch Grundlagenseminare am zentralen Ausbildungsamt in Ansbach statt. Ferner erhalten Sie Einblicke in die Arbeit von anderen Fachbehörden wie Grundbuchamt, Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung bzw. Landratsamt, mit denen Sie auch in den Projekten zusammenarbeiten.

Nach bestandener Staatsprüfung ist die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe - voraussichtlich zum 1. Mai 2022 - vorgesehen; ein Rechtsanspruch besteht darauf aber nicht.

Das Eingangsgehalt richtet sich nach Besoldungsgruppe A 10 und liegt bei rd. 3.200 Euro monatlich zuzüglich ggf. weiterer familienbezogener Zuschläge. Bei entsprechender Leistung und entsprechender Funktion ist die Beförderung bis zur Baurätin oder zum Baurat mit Zulage (A 13 + AZ) möglich. In Einzelfällen ist bei entsprechender Eignung, Leistung und Befähigung eine Qualifizierung für die vierte Qualifikationsebene möglich.

Bewerber/innen, die eine gute Gesamtnote im Bachelor- bzw. Diplomprüfungszeugnis oder besondere berufliche Erfahrungen und Kenntnisse auf dem Gebiet der Ländlichen Entwicklung (z. B. Berufsausbildung, Praktikum) nachweisen können, kommen in die engere Auswahl. Das Auswahlverfahren erfolgt mit strukturierten Einstellungsgesprächen. Die Vorstellungsgespräche finden am 16. und 17. März 2021 statt.

Ihrer aussagekräftigen Bewerbung legen Sie bitte folgende Unterlagen bei

  1. Lückenloser Lebenslauf
  2. Zeugnis, das zum Besuch der Hochschule berechtigt
  3. Diplomprüfungs- bzw. Bachelorzeugnis
  4. Diplom- bzw. Bachelorurkunde
  5. Angabe des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE), an dem Sie die Einstellung wünschen. Nennen Sie bitte auch einen Alternativwunsch für ein ALE, denn das Wunschamt kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht zugesichert werden.
  6. Nachweise über etwaige berufliche Tätigkeiten bzw. Praktika
  7. ggf. Bescheinigung über Wehr-, Zivil- oder Bundesfreiwilligendienst


Sofern das Bachelorzeugnis und die Bachelorurkunde der Hochschule zum Bewerbungsstichtag noch nicht vorliegen, genügt eine Notenbescheinigung, aus der die Prüfungsgesamtnote der bestandenen Prüfung (einschließlich Bachelorarbeit) hervorgeht. Das Prüfungszeugnis und die Bachelorurkunde reichen Sie dann bitte unverzüglich nach. Da wir keine Bewerbungsunterlagen zurücksenden, verwenden Sie bitte im Falle einer schriftlichen Bewerbung bei den Anlagen nur Kopien.

An der Bewerbung von Frauen besteht ein besonderes Interesse. Sofern bei der Entscheidung über die Stellenvergabe die Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten gewünscht wird, ist dies im Bewerbungsschreiben zu beantragen. Schwerbehinderte Personen werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Interessiert?

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung, die Sie bis 12. Februar 2021 schriftlich oder per E-Mail einreichen können!

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Referat E7, Ludwigstraße 2, 80539 München
E-Mail: bewerbungen-e7@stmelf.bayern.de

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Walther gerne zur Verfügung

Tel.: 089 2182 - 2410
E-Mail: kristin.walther@stmelf.bayern.de

Mit der Einsendung Ihrer Bewerbungsunterlagen erklären Sie von unseren Datenschutzhinweisen zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen des Bewerbungsverfahrens Kenntnis genommen zu haben.