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Agrarpolitik

Auf knapp 50 % der Landesfläche erzeugen Bayerns Landwirte hochwertige und gesunde Lebensmittel. Zusammen mit der Ernährungswirtschaft sind sie ein wichtiger Garant für einen vitalen ländlichen Raum. Dabei stehen Landwirte und Ernährungswirtschaft in einer globalisierten Welt mit weitgehend liberalisierten Agrarmärkten vor großen Herausforderungen. Text vorlesen lassen

Aktuell

Europabericht Nr. 17/2020 vom 23. Oktober 2020
EU-Agrarrat – Einigung zur neuen Gemeinsamen Agrarpolitik

Gebäude der Bayerischen Vertretung in Brüssel

In zweiwöchigem Turnus erstellt die Bayerische Vertretung in Brüssel einen Bericht zu wesentlichen europapolitischen Themen. Die Berichte zur Landwirtschaft sind hier zusammengefasst nachzulesen. Unter anderem einigte sich der Agrarrat am 21.10.2020 auf ein Reformpaket zur Gemeinsamen Agrarpolitik für die Zeit nach 2020. Die Mitgliedstaaten vereinbarten ambitionierte Ziele für höhere Umweltstandards in der Landwirtschaft, eine sogenannte "grüne Architektur" und verständigten sich gleichzeitig auf die notwendige Flexibilität, um die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte zu gewährleisten.  Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Pressemitteilung vom 21. Oktober 2020
Entscheidung des Agrarrats bringt mehr Nachhaltigkeit und faireren Wettbewerb

Ministerin Michaela Kaniber (Foto: Astrid Schmidhuber/StMELF)

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber begrüßt die Einigung der europäischen Agrarminister zur Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020: Unter erschwerten Pandemie-Bedingungen sei es der Deutschen Ratspräsidentschaft gelungen, die Interessen von Landwirtschaft, Verbrauchern, Umwelt- und Ressourcenschutz und von 27 Mitgliedstaaten unter einen Hut zu bringen. Die Ministerin sieht im Ergebnis eine sehr gute Basis für die nun anstehenden Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament und der Kommission.  Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Hofnachfolge ist Familiensache
Studie der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf für Hofnachfolge-Strategie

Zwei Personen besiegeln eine Vereinbarung per Handschlag (Foto: PantherMedia/budabar)

Foto: PantherMedia/budabar

Die Sicherstellung der familiären Hofnachfolge ist eine zentrale agrarpolitische Aufgabe. Um mehr Klarheit zu bekommen, welche Rahmenbedingungen die Hofnachfolge begünstigen und welche Unterstützung sich die Landwirte dabei wünschen, hat die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums rund 2.200 Betriebsleiter befragt. Das mit großem Abstand gewünschte Modell ist die Hofnachfolge innerhalb der Familie. "Wir werden die Erkenntnisse der Umfrage nun genau bewerten und für die von mir geplante Hofnachfolge-Strategie nutzen", so Ministerin Kaniber.   Mehr

16. Salzburger European Summit
Ministerin Kaniber: "Green Deal als große Chance für die Landwirtschaft"

Ministerin Kaniber auf einer Videoleinwand im Veranstaltungssaal

Im Green Deal, mit dem Europa zum ersten klimaneutralen und nachhaltigen Kontinent werden will, sieht Ministerin Kaniber auch für die europäische Landwirtschaft eine große Chance. "Klimaschutz funktioniert nur mit den Bauern, nicht gegen sie. Unsere Betriebe in Land- und Forstwirtschaft leisten einen großen Beitrag zum Klimaschutz. Die hohen Umweltstandards in Europa müssen allerdings auch bei Importen berücksichtigt werden. Wenn die importierten Produkte den gleichen Umwelt- und Klimastandards unterliegen, werden die bäuerliche Landwirtschaft und regionale Vermarktungsstrukturen in Europa nachhaltig gestärkt", so die Ministerin in Salzburg.  Mehr

Agrarministerkonferenz 23. bis 25. September
Klare Signale gesetzt: Ministerin Kaniber begrüßt Beschluss zum Mercosur-Abkommen

Ministerin steht vor einer Pinnwand

Die Agrarministerkonferenz im saarländischen Weiskirchen hat klare Signale gesetzt. "Wir sind uns alle einig, dass die Schweinepest eine nationale Aufgabe ist, bei der alle Ebenen zusammenarbeiten müssen. Jetzt gilt es, eine weitere Verbreitung in Deutschland zu verhindern, um auch möglichst rasch wieder ASP-frei zu werden", so Ministerin Kaniber. Waldbesitzer müssen für Pflege und Erhalt klimastabiler Wälder einen finanziellen Ausgleich bekommen. Erfreut zeigte sich die Ministerin auch darüber, dass die Agrarminister der Länder einstimmig ihrer Auffassung zum weiteren Vorgehen beim Mercosur-Abkommen gefolgt sind.  Mehr

Faire Lösung für Grundwasser und Landwirtschaft gefunden
Bayern stimmt Rote-Gebiete-Verordnung im Bundesrat zu

Ministerin am Rednerpult im Bundesrat

Foto: Schacht/StK

Im Bundesrat ist eine gute Lösung für Grundwasserschutz und Landwirtschaft gefunden worden. "Wir haben Verbesserungen erreichen können, die eine gute Balance zwischen den Interessen der Landwirtschaft und der Wasserwirtschaft schaffen. Der Kompromiss wird aber auch beide Seiten fordern", sagte Agrarministerin Michaela Kaniber. Und weiter: "Ohne den Kompromiss weiter zu machen wäre die deutlich schlechtere Variante für alle Seiten gewesen." Deshalb hat der Freistaat Bayern der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Ausweisung der Roten Gebiete im Bundesrat zugestimmt.   Mehr

Volksbegehren Rettet die Bienen!
Bilanz ein Jahr nach dem Artenvielfalt-Volksbegehren

Landschaft mit Feldern, Wiesen und Blühflächen

Die Umsetzung des Volksbegehrens "Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern – Rettet die Bienen" und der damit verbundenen Gesetze ist nach den Worten von Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber in ihrem Zuständigkeitsbereich weitgehend abgeschlossen. Sie habe stets größten Wert darauf gelegt, dass die bayerischen Bauern die strengen Vorgaben auch vernünftig in die Praxis umsetzen können, sagte die Ministerin: "Die kluge Umsetzung in Bayern hat es ermöglicht, unverständliche, bürokratische und unpraktikable Regelungen zu vermeiden." Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Schwerpunkte

Reform der Gemeinsamen Agrarpolitk der EU (GAP)

Europaflagge

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Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) unterliegt einem ständigen Anpassungsprozess. Gründe dafür sind beispielsweise die Herausforderungen beim Klima- und Ressourcenschutz, veränderte Agrarmärkte oder neue gesellschaftliche Erwartungen. Die letzte GAP-Reform wurde 2015 in Bayern umgesetzt und umfasst den Förderzeitraum bis 2020. Fragen zur GAP ab 2021 beantwortet unter anderem das Bundeslandwirtschaftsministerium. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Europäische Innovationspartnerschaft (EIP) Agri
Innovative Ideen für die Landwirtschaft

EIP Agri - Logo

Die Europäische Innovationspartnerschaft (EIP) Agri ist ein neues Instrument der Europäischen Union, um die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft zu fördern. In Bayern sollen mit EIP-Agri Innovationen im Agrarbereich unterstützt werden. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Nachhaltige Landwirtschaft

Feldweg, der zu einem Dorf führt

Ziel Bayerns ist es, mittelständische bäuerliche Betriebe mit multifunktionalen Aufgaben und flächendeckender Landbewirtschaftung zu sichern. Das Ministerium setzt das Leitbild einer nachhaltigen Landwirtschaft um. Weitere Informationen enthält die Broschüre "Nachhaltige Landwirtschaft in Bayern". Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

Broschüre "Nachhaltige Landwirtschaft" Externer Link

Unsere Zukunftsfelder

Die Erwartungen der Gesellschaft an gesunde, vielfältige und sichere Lebensmittel nehmen laufend zu, genauso steigen die Anforderungen an eine nachhaltige und umweltgerechte Landbewirtschaftung. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

Volksbegehren Rettet die Bienen!

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