Luftbild der Donauschleife bei Osterhofen im Lkr. Deggendorf mit Ortschaften und Agrarlandschaft.

RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern
Ein starker Partner für einen starken Raum

Niederbayerns ländlicher Raum ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen. Wir entwickeln diese im politischen Auftrag mit den Bürgern und Gemeinden vor Ort.

Fast zwei Drittel aller Gemeinde Niederbayerns setzt auf unsere Unterstützung. Insgesamt betreuen wir mehr als 200 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen für über 75000 Bürgerinnen und Bürger. Davon sind 93 Dorferneuerungen in 123 Ortschaften. Weitere Projekte sind 91 Flurneuordnungen, davon sind 26 Freiwillige Landtausch-Projekte, sechs Unternehmensverfahren und vier Waldneuordnungen. Hinzu kommen 18 Integrierte Ländliche Entwicklungen mit rund 170 Gemeinden zur Stärkung von Regionen.

Aktuelles

Integrierte Ländliche Entwicklung
Neun Kommunen im Klosterwinkel arbeiten enger zusammen

Zwei Urkunden mit den Wappen der beteiligten Kommunen liegen auf dem Tisch. Man sieht die Hände eines Bürgermeisters, der diese gleich unterschreiben wird.

Die Stadt Bad Griesbach, die Märkte Aidenbach, Fürstenzell und Ortenburg und die Gemeinden Aldersbach, Beutelsbach und Haarbach aus dem Landkreis Passau sowie die Gemeinden Egglham und Roßbach aus dem Landkreis Rottal-Inn wollen künftig in der Integrierten Ländlichen Entwicklung, kurz ILE Klosterwinkel zusammenarbeiten.  Mehr

Integrierte Ländliche Entwicklung
Von der Stadt aufs Land - Expertin für Interkommunale Zusammenarbeit beginnt am ALE Niederbayern

Abteilungsleiter Josef Reidl, Abteilungsleiter Michael Kreiner, ILE Expertin Nina Kiehlbrei und Amtsleiter Roland Spiller stehen in der Wiese im Hintergrund das Amtsgebäude.

Mit der Neueinstellung von Nina Kiehlbrei am Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern setzt die Behörde einen deutlichen Schwerpunkt für die Integrierte Ländliche Entwicklung, kurz ILE. Sie wird ab sofort einige der derzeit 20 ILEen in Niederbayern begleiten und fachliche Hilfestellung bei der Zusammenarbeit der Kommunen leisten.  Mehr

Digitalisierung im ländlichen Raum
Wettbewerb zum Projekt eDorf startet

Logo des Projektes eDorf der Bayerischen Staatsregierung

Gemeinden oder Gemeindeverbünde aus Räumen mit besonderem Handlungsbedarf können sich im Rahmen des Projektes eDorf der Bayerischen Staatsregierung als Modelldorf bewerben. Bis Ende des Jahres werden eine nord- und eine südbayerische Gemeinde als eDorf ausgewählt. Anmeldetermin für Einreichungen ist 5. August 2016. 

Zum Wettbewerb Externer Link

Boden- und Gewässerschutz
Deutscher Landschaftspflegepreis 2016 für Initiative boden:ständig

Logo: Braun, grün und blau angelegte Schnittflächen von zwei Kreisen; darunter in gleicher Farbstruktur Schriftzug boden:ständig

Das Projekt „boden:ständig im Landkreis Kelheim“ wurde für seinen innovativen Projektansatz im Boden- und Gewässerschutz ausgezeichnet. „Ich freue mich, dass der Landschaftspflegeverband Kelheim in diesem Projekt unser Partner ist. Die Auszeichnung bestätigt unseren bayerischen Weg des kooperativen Boden- und Gewässerschutzes“, so Minister Brunner. 

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Naturschutz und Landschaftspflege
UN-Umweltpreis für Flurneuordnung Aitrachaue

Le Nb Flurneuordnung Aitrachaue 01

Als "Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt" zeichneten die Vereinten Nationen die Flurneuordnung Aitrachaue (Lkr. Straubing-Bogen) aus. "Hier zeigt sich, was Flurneuordnung und Bodenmanagement für die Artenvielfalt leisten. Der Preis würdigt die Verdienste für biologische Vielfalt in unserer Heimat“, so Minister Brunner.  

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Dorferneuerung in Bayern
Hohe Auszeichnung für Stadtlauringen

Logo „Offen sein“ zum Wettbewerb 2016. Darstellung von „Offen“: Hahnkopf des Logos der ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung bildet das „O“ gefolgt von „ffen“. Darunter steht rechtsbündig „sein“.

Stadtlauringen (Lkr. Schweinfurt) wurde für seine „ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität“ mit einem Europäischen Dorferneuerungspreis 2016 ausgezeichnet. Stadtlauringen vertrat im Wettbewerb die Dorferneuerung in Bayern. Minister Brunner gratulierte Bürgermeister Heckenlauer. 

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Land- und Dorfentwicklung
Minister Brunner zeichnet die Dorferneuerung Wiesenfelden mit dem Staatspreis 2016 Land- und Dorfentwicklung aus

Wiesenfelden Luftbild

Staatsminister Brunner hat 10 von 2400 gemeinschaftlichen und öffentlichen Projekten der Land- und Dorfentwicklung mit dem Staatspreis 2016 ausgezeichnet. Davon ging ein Sonderpreis an die Dorferneuerung Wiesenfelden (Lkr. Straubing-Bogen) für die Stabilisierung der Flächengemeinde. Siegerehrung ist am 27.10.2016 in der Münchner Residenz. 

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Weitere Beiträge

Veranstaltungen Ländliche Entwicklung
An der Fachtagung 2016 "Für Land und Leute" nahmen 480 Gäste teil

Auszubildende mit Geste Daumen hoch

Die aktive Gestaltung von Entwicklungsprozessen bietet enorme Potentiale für die Kommunen im ländlichen Raum. So werden neue Gestaltungsräume geschaffen, in denen sich kreative Ideen entwickeln und umgesetzt werden können. Vorträge und Praxisbeispiele zeigten auf, welche Erfolge möglich sind, wenn Gemeinden und Bürger vor Ort aktiv sind und gemeinsam anpacken. 

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Job & Karriere Ländliche Entwicklung
Stellenangebot "Duales Studium" an unserem Amt

Frau und Mann besprechen sich und halten eine thematisch angelegte Flurkarte

Zum Wintersemester 2016/2017 stellt unser Amt Studierende für ein Duales Studium in den Studiengängen „Vermessung und Geoinformatik“ (Hochschule München) und „Geoinformatik und Satellitenpositionierung“ (Hochschule Würzburg-Schweinfurt) ein. Bewerben Sie sich jetzt! 

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Erfolg durch Dialog

Ländliche Entwicklung ist gemeinsames Handeln für den gemeinsamen Erfolg der Menschen im ländlichen Raum. Die notwendigen Maßnahmen erarbeiten wir im Dialog mit Gemeinden, Bürgern und Landwirten und setzen sie um.

Gemeinden kooperieren

Zur interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Ländliche Entwicklung den Gemeinden die Integrierte Ländliche Entwicklung. Dabei sollen die kooperierenden Gemeinden auf die Potenziale ihrer Region bauen, gemeinsam profitieren und ihre Identität bewahren.

Bürger handeln

In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig wirksam.

Planungen umsetzen

Die Planungen in der Dorferneuerung und in der Flurneuordnung erfolgen mit gesicherter Umsetzung. Dafür stehen Fördergelder, die Zuständigkeit für die Planfeststellung sowie die Bodenordnung zur Koordinierung der vielfältigen Landnutzungsinteressen zur Verfügung.

Unsere Dienstleistung im Überblick

Unsere Aufgaben
Aufgaben der Ländlichen Entwicklung
Angesichts der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Er verfügt aber auch über vielfältige Potenziale, die es zu stärken gilt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung leistet unter den sich verändernden Rahmenbedingungen vielfältige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes.
  • Sie stärkt die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale in den ländlichen Teilräumen,
  • ermuntert die Gemeinden und ihre Bürger, aktiv und eigenverantwortlich Entwicklungskonzepte für ländliche Gemeinden und Räume auszuarbeiten und umzusetzen sowie zur Stärkung der Eigenkräfte der Regionen beizutragen,
  • verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, um damit die Heimatbindung zu vertiefen und die Standortfaktoren für die Wirtschaft zu optimieren,
  • sichert und stärkt die Grundlagen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung sowie einer flächendeckenden Landnutzung,
  • verbessert die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft und macht damit die Betriebe fit für den Wettbewerb,
  • entflechtet und löst Konflikte bei der Landnutzung sozialverträglich und flächensparend,
  • unterstützt querschnittsorientierte, ressortübergreifende Förderkonzepte und realisiert flächenbeanspruchende Maßnahmen möglichst ressourcensparend,
  • unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen,
  • unterstützt ländliche Gemeinden und Regionen, Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen,
  • erhält und verbessert eine intakte Umwelt, die ökologische Vielfalt, die Schönheit und den hohen Erholungswert der Landschaft,
  • sichert die natürlichen Lebensgrundlagen durch Beiträge beispielsweise zum Trinkwasser-, Gewässer- und Bodenschutz,
  • unterstützt den Hochwasserschutz und hilft Hochwasser vorbeugend zu vermeiden,
  • hilft öffentliche Vorhaben ohne Enteignungen umzusetzen,
  • fördert die Innenentwicklung der Dörfer.
Unser Angebot
Angebot der Ländlichen Entwicklung
Aus diesen Aufgaben leitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ihr Angebot ab:
  • Land- und Forstwirtschaft zukunftsorientiert unterstützen
  • Gemeinden nachhaltig stärken und damit vitale ländliche Räume sichern
  • öffentliche Vorhaben eigentumsverträglich realisieren
  • natürliche Lebensgrundlagen schützen und Kulturlandschaft gestalten
Unsere Grundprinzipien
Grundprinzipien der Ländlichen Entwicklung
Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung arbeitet nach drei Grundprinzipien, die sich seit vielen Jahren bewährt haben:
  • Bürgermitwirkung
  • Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung
  • Bodenmanagement
Unsere Instrumente
  • Integrierte Ländliche Entwicklung
  • Gemeindeentwicklung
  • Dorferneuerung
  • Flurneuordnung
  • Unternehmensverfahren
  • Ländlicher Straßen- und Wegebau
  • Freiwilliger Landtausch
  • Freiwilliger Nutzungstausch