Luftbild der Donauschleife bei Osterhofen im Lkr. Deggendorf mit Ortschaften und Agrarlandschaft.

RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern
Ein starker Partner für einen starken Raum

Niederbayerns ländlicher Raum ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen. Wir entwickeln diese im politischen Auftrag mit den Bürgern und Gemeinden vor Ort.

Fast zwei Drittel aller Gemeinde Niederbayerns setzt auf unsere Unterstützung. Insgesamt betreuen wir mehr als 200 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen für über 75000 Bürgerinnen und Bürger. Davon sind 93 Dorferneuerungen in 123 Ortschaften. Weitere Projekte sind 91 Flurneuordnungen, davon sind 26 Freiwillige Landtausch-Projekte, sechs Unternehmensverfahren und vier Waldneuordnungen. Hinzu kommen 20 Integrierte Ländliche Entwicklungen mit rund 170 Gemeinden zur Stärkung von Regionen.

Aktuelles

Dorferneuerung
Nahwärmenetz in Donauwetzdorf mit Förderung vom Amt

Eine Grafik zeigt Häuser die mit Linien, welche das Nahwärmenetz darstellen sollen, verbunden sind

24 Wohngebäude und ein derzeit noch unbebautes Baugrundstück in Donauwetzdorf werden in Zukunft mit regenerativer Nahwärme versorgt. Das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern unterstützt den Bau des Biomasseheizwerks und des dazugehörigen Leitungsnetzes mit 200.000 Euro.   Mehr

Flurneuordnung
Arbeiten am Further Bach beginnen – Amt übernimmt 440.000 Euro

Ein Bach dessen rechtes Ufer bereits durch einen Bagger, der im Hintergrund steht, stark abgeflacht wurde.

Nach dem Spatenstich zum Radwegebau im Dezember beginnt jetzt die Renaturierung am Further Bach zwischen Obermünchen und Punzenhofen. „Wir wollen dem Gewässer wieder mehr Platz zur Ausbreitung geben“, so Roland Spiller, der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern.  Mehr

Ressourcenschutz
Fachtagung "Das Klima ändert sich - was tun?" am 1. Juni 2017 in Bad Windsheim

Der Krumbach beim 20-jährigen Hochwasser mit überfluteten Bereichen

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Mit einer Zunahme von extremen Wettereignissen wie Starkregen oder Trockenperioden macht er sich auch bei uns deutlich bemerkbar. Dies erfordert eine klimagerechte Landschaftsgestaltung, um gegen Überflutungen und Dürre besser gewappnet zu sein. Es gilt, den Klimaschutz zu intensivieren.  

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Ländliche Entwicklung
Das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern hat einen freien Internet - WLAN-Hotspot eingerichtet

Vier Männer stehen vor dem Eingang des Amtes und betrachten Ihr Handy. Zwischen Ihnen steht ein Mann und hält ein Schild mit der Aufschrift Bayern WLAN - kostenloser Hotspot.

Das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern bietet als erstes Amt innerhalb der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung einen freien Internet-Zugang. „Im Bereich des Kreisverkehrs vor dem Amt können Kunden, Schüler und Gäste den neuen BayernWLAN-Hotspot ab sofort unkompliziert und passwortfrei nutzen“, sagte Roland Spiller, der Leiter der Behörde.   Mehr

Integrierte Ländliche Entwicklung
Die Suche nach dem Dorf der Zukunft - Von der Flurbereinigung zur modernen Ländlichen Entwicklung

Blühende Wiese vor einer Dorfkulisse, im Hintergrund bewaldete Hügel.

Die Ländliche Entwicklung steht seit mehr als 130 Jahren als Dienstleistungseinrichtung des Freistaates Bayern im Dienste der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes. Dem Wandel in ihrem Aufgabenspektrum von der reinen Verbesserung der Landbewirtschaftung bis zur Entwicklung vitaler Dörfer und Regionen widmet sich ein Hörfunkbeitrag.  

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Dorferneuerung
Dorferneuerung wird weiter gestärkt

Verkaufssituation an der Ladentheke zwischen Verkäuferin und kleinem Jungen

In der Dorferneuerung können nun erstmals Kleinstunternehmen gefördert werden, wenn sie Investitionen zur Sicherung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung tätigen. Dies hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner anlässlich des Inkrafttretens der aktuellen Dorferneuerungsrichtlinien zum 1. Februar 2017 festgestellt. 

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Initiative "boden:ständig"
Boden- und Gewässerschutz voranbringen

Minister Brunner mit Bürgermeisterin Maier und BBV-Bezirkspräsident Enderle

Minister Helmut Brunner will Bayerns Landschaften wetterfester machen und Nährstoffeinträge in Bäche und Seen verringern. "Die Abschwemmung von Ackerboden durch die immer häufiger auftretenden Starkregen ist eine Gefahr für Bodenfruchtbarkeit und Gewässerqualität", sagte Brunner am 13. Februar in München. 

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Integrierte Ländliche Entwicklung
100. Gemeindeallianz Bayerns im Landkreis Passau gestartet

Landwirtschaftsminister Brunner beim Unterzeichnen der Gründungsurkunde

In Bayern gibt es jetzt 100 kommunale Allianzen, die über Gemeindegrenzen hinweg ihre Heimat gemeinsam gestalten. Jüngstes Gemeindebündnis ist die am 22. Dezember gegründete Integrierte Ländliche Entwicklung „An Rott und Inn“. Insgesamt nutzen nun rund 800 bayerische Gemeinden die Vorteile der interkommunalen Zusammenarbeit.  

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Weitere Beiträge

Dorferneuerung und Energiewende
Energie aus der Region nutzen - Kommunen informieren sich bei Exkursion

Eine Menschengruppe steht vor einer offenen Halle. Im Hintergrund erkennt man einen großen Berg Hackschnitzel, der für das angrenzende Nahwärmenetz als Energieträger genutzt wird.

Die Energieversorgung aus nachwachsenden Rohstoffen ist viel diskutiertes Thema in Dorfentwicklungsprozessen oder der Integrierten Ländlichen Entwicklung. Am 22. November informierten sich interessierte Kommunen bei einer Fahrt des Amtes für Ländliche Entwicklung Niederbayern über Nahwärmenetze in Loiching, Reibersdorf, Ascha und Wiesenfelden.  Mehr

ELER-Förderung in der Ländlichen Entwicklung
Freie Fahrt für Dorferneuerungs- und Infrastrukturprojekte – 2,2 Millionen Euro für Niederbayern

Le Ob Dorferneuerung Oberflossing 06

Bei der zweiten Auswahlrunde für das Förderprogramm Dorferneuerungs- und Infrastrukturprojekte wurden 13 Projekte aus Niederbayern ausgewählt. Die Gemeinden können sich über insgesamt rund 2,2 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums freuen.  Mehr

Dorferneuerung
Wiesenfelden punktet mit neuer Seebühne als kultureller Mitte

Blick über einen See, im Hintergrund das neue Rathaus und der Kirchturm von Wiesenfelden

In Wiesenfelden entstand in der Dorferneuerung die neue Seebühne, die sich zum kulturellen Mittelpunkt für die Umgebung entwickelt hat. Zudem sind im Ortskern Verkehrsprobleme und Nutzungskonflikte gelöst, Barrierefreiheit ist dabei besonders wichtig. Minister Brunner zeichnete die Dorferneuerung mit dem Staatspreis 2016 aus. 

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Dorferneuerung Niederhausen
Dorferneuerung Niederhausen – Gemeinsam gestalten zum Wohle aller

Neun Personen einer Feuerwehrkapelle bei musikalischer Einlage auf der Bühne.

Die Dorferneuerung Niederhausen ist abgeschlossen und vieles wurde zum Wohle aller umgesetzt. Bei der Schlussfeier ließen die Redner aber auch engagierte Bürger in teils humorvoller Weise die Entwicklung in den beiden Dörfern Revue passieren. Eine Broschüre informiert über die vielen Maßnahmen in Niederhausen und Mienbach.  Mehr

Boden- und Gewässerschutz
Flurneuordnung Bodenkirchen II zum Schutz der Bina eingeleitet

Ein Bach schlängelt sich durch intensiv landwirtschaftlich genutzte Felder. Er wurde erst kürzlich baulich verändert und hat jetzt eine mäandrierende Form.

Um zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität in der Bina und ihrem Einzugsbereich im Gemeindegebiet von Bodenkirchen umsetzen zu können, startet das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern die Flurneuordnung Bodenkirchen II. Das Projektgebiet umfasst die Einzugsbereiche des Gassauer Mühlbachs, des Sippenbachs und des Hinteröder Bachs.  Mehr

Erfolg durch Dialog

Ländliche Entwicklung ist gemeinsames Handeln für den gemeinsamen Erfolg der Menschen im ländlichen Raum. Die notwendigen Maßnahmen erarbeiten wir im Dialog mit Gemeinden, Bürgern und Landwirten und setzen sie um.

Gemeinden kooperieren

Zur interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Ländliche Entwicklung den Gemeinden die Integrierte Ländliche Entwicklung. Dabei sollen die kooperierenden Gemeinden auf die Potenziale ihrer Region bauen, gemeinsam profitieren und ihre Identität bewahren.

Bürger handeln

In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig wirksam.

Planungen umsetzen

Die Planungen in der Dorferneuerung und in der Flurneuordnung erfolgen mit gesicherter Umsetzung. Dafür stehen Fördergelder, die Zuständigkeit für die Planfeststellung sowie die Bodenordnung zur Koordinierung der vielfältigen Landnutzungsinteressen zur Verfügung.

Unsere Dienstleistung im Überblick

Unsere Aufgaben
Aufgaben der Ländlichen Entwicklung
Angesichts der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Er verfügt aber auch über vielfältige Potenziale, die es zu stärken gilt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung leistet unter den sich verändernden Rahmenbedingungen vielfältige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes.
  • Sie stärkt die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale in den ländlichen Teilräumen,
  • ermuntert die Gemeinden und ihre Bürger, aktiv und eigenverantwortlich Entwicklungskonzepte für ländliche Gemeinden und Räume auszuarbeiten und umzusetzen sowie zur Stärkung der Eigenkräfte der Regionen beizutragen,
  • verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, um damit die Heimatbindung zu vertiefen und die Standortfaktoren für die Wirtschaft zu optimieren,
  • sichert und stärkt die Grundlagen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung sowie einer flächendeckenden Landnutzung,
  • verbessert die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft und macht damit die Betriebe fit für den Wettbewerb,
  • entflechtet und löst Konflikte bei der Landnutzung sozialverträglich und flächensparend,
  • unterstützt querschnittsorientierte, ressortübergreifende Förderkonzepte und realisiert flächenbeanspruchende Maßnahmen möglichst ressourcensparend,
  • unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen,
  • unterstützt ländliche Gemeinden und Regionen, Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen,
  • erhält und verbessert eine intakte Umwelt, die ökologische Vielfalt, die Schönheit und den hohen Erholungswert der Landschaft,
  • sichert die natürlichen Lebensgrundlagen durch Beiträge beispielsweise zum Trinkwasser-, Gewässer- und Bodenschutz,
  • unterstützt den Hochwasserschutz und hilft Hochwasser vorbeugend zu vermeiden,
  • hilft öffentliche Vorhaben ohne Enteignungen umzusetzen,
  • fördert die Innenentwicklung der Dörfer.
Unser Angebot
Angebot der Ländlichen Entwicklung
Aus diesen Aufgaben leitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ihr Angebot ab:
  • Land- und Forstwirtschaft zukunftsorientiert unterstützen
  • Gemeinden nachhaltig stärken und damit vitale ländliche Räume sichern
  • öffentliche Vorhaben eigentumsverträglich realisieren
  • natürliche Lebensgrundlagen schützen und Kulturlandschaft gestalten
Unsere Grundprinzipien
Grundprinzipien der Ländlichen Entwicklung
Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung arbeitet nach drei Grundprinzipien, die sich seit vielen Jahren bewährt haben:
  • Bürgermitwirkung
  • Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung
  • Bodenmanagement
Unsere Instrumente
  • Integrierte Ländliche Entwicklung
  • Gemeindeentwicklung
  • Dorferneuerung
  • Flurneuordnung
  • Unternehmensverfahren
  • Ländlicher Straßen- und Wegebau
  • Freiwilliger Landtausch
  • Freiwilliger Nutzungstausch