Luftbild der Donauschleife bei Osterhofen im Lkr. Deggendorf mit Ortschaften und Agrarlandschaft.

RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern
Ein starker Partner für einen starken Raum

Niederbayerns ländlicher Raum ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen. Wir entwickeln diese im politischen Auftrag mit den Bürgern und Gemeinden vor Ort.

Fast zwei Drittel aller Gemeinde Niederbayerns setzt auf unsere Unterstützung. Insgesamt betreuen wir mehr als 200 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen für über 75000 Bürgerinnen und Bürger. Davon sind 93 Dorferneuerungen in 123 Ortschaften. Weitere Projekte sind 91 Flurneuordnungen, davon sind 26 Freiwillige Landtausch-Projekte, sechs Unternehmensverfahren und vier Waldneuordnungen. Hinzu kommen 20 Integrierte Ländliche Entwicklungen mit rund 170 Gemeinden zur Stärkung von Regionen.

Aktuelles

Dorferneuerung
Wiesenfelden punktet mit neuer Seebühne als kultureller Mitte

Blick über einen See, im Hintergrund das neue Rathaus und der Kirchturm von Wiesenfelden

In Wiesenfelden entstand in der Dorferneuerung die neue Seebühne, die sich zum kulturellen Mittelpunkt für die Umgebung entwickelt hat. Zudem sind im Ortskern Verkehrsprobleme und Nutzungskonflikte gelöst, Barrierefreiheit ist dabei besonders wichtig. Minister Brunner zeichnete die Dorferneuerung mit dem Staatspreis 2016 aus. 

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Dorferneuerung und Energiewende
Energie aus der Region nutzen - Kommunen informieren sich bei Exkursion

Eine Menschengruppe steht vor einer offenen Halle. Im Hintergrund erkennt man einen großen Berg Hackschnitzel, der für das angrenzende Nahwärmenetz als Energieträger genutzt wird.

Die Energieversorgung aus nachwachsenden Rohstoffen ist viel diskutiertes Thema in Dorfentwicklungsprozessen oder der Integrierten Ländlichen Entwicklung. Am 22. November informierten sich interessierte Kommunen bei einer Fahrt des Amtes für Ländliche Entwicklung Niederbayern über Nahwärmenetze in Loiching, Reibersdorf, Ascha und Wiesenfelden.  Mehr

Dorferneuerung Niederhausen
Dorferneuerung Niederhausen – Gemeinsam gestalten zum Wohle aller

Neun Personen einer Feuerwehrkapelle bei musikalischer Einlage auf der Bühne.

Die Dorferneuerung Niederhausen ist abgeschlossen und vieles wurde zum Wohle aller umgesetzt. Bei der Schlussfeier ließen die Redner aber auch engagierte Bürger in teils humorvoller Weise die Entwicklung in den beiden Dörfern Revue passieren. Eine Broschüre informiert über die vielen Maßnahmen in Niederhausen und Mienbach.  Mehr

Boden- und Gewässerschutz
Flurneuordnung Bodenkirchen II zum Schutz der Bina eingeleitet

Ein Bach schlängelt sich durch intensiv landwirtschaftlich genutzte Felder. Er wurde erst kürzlich baulich verändert und hat jetzt eine mäandrierende Form.

Um zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität in der Bina und ihrem Einzugsbereich im Gemeindegebiet von Bodenkirchen umsetzen zu können, startet das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern die Flurneuordnung Bodenkirchen II. Das Projektgebiet umfasst die Einzugsbereiche des Gassauer Mühlbachs, des Sippenbachs und des Hinteröder Bachs.  Mehr

Weitere Beiträge

Job & Karriere
Begrüßung der Studenten des Dualen Studiums am Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern

Gruppenbild mit fünf Studenten des Dualen Studiums, dem Leiter des Amtes sowie dem Ausbildungsleiter und seinem Abteilungsleiter

Roland Spiller, der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Niederbayern hat fünf Studenten des Dualen Studiums begrüßt. „Wir können so engagierten, jungen Menschen einen abwechslungsreichen Ausbildungsplatz mit Zukunft zu bieten“, so Spiller. Sie beginnen im Herbst mit dem Bachelorstudium und absolvieren die praktische Ausbildung am Amt.   Mehr

Boden- und Gewässerschutz
Deutscher Landschaftspflegepreis 2016 für Initiative boden:ständig

Logo: Braun, grün und blau angelegte Schnittflächen von zwei Kreisen; darunter in gleicher Farbstruktur Schriftzug boden:ständig

Das Projekt „boden:ständig im Landkreis Kelheim“ wurde für seinen innovativen Projektansatz im Boden- und Gewässerschutz ausgezeichnet. „Ich freue mich, dass der Landschaftspflegeverband Kelheim in diesem Projekt unser Partner ist. Die Auszeichnung bestätigt unseren bayerischen Weg des kooperativen Boden- und Gewässerschutzes“, so Minister Brunner. 

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Info-Kurzfilm
Bayern | Packt an - Die Dorferneuerung

Luftbild von Stadtlauringen

In 2100 Dörfern engagieren sich Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft ihrer Heimat. Die Dorferneuerung ist eine Bürgerbewegung für den ländlichen Raum. Erfahren Sie von Bürgermeister Friedel Heckenlauer, wie nachhaltige Dorfentwicklung die Attraktivität und Lebensqualität in seiner Gemeinde verbessert. 

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Erfolg durch Dialog

Ländliche Entwicklung ist gemeinsames Handeln für den gemeinsamen Erfolg der Menschen im ländlichen Raum. Die notwendigen Maßnahmen erarbeiten wir im Dialog mit Gemeinden, Bürgern und Landwirten und setzen sie um.

Gemeinden kooperieren

Zur interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Ländliche Entwicklung den Gemeinden die Integrierte Ländliche Entwicklung. Dabei sollen die kooperierenden Gemeinden auf die Potenziale ihrer Region bauen, gemeinsam profitieren und ihre Identität bewahren.

Bürger handeln

In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig wirksam.

Planungen umsetzen

Die Planungen in der Dorferneuerung und in der Flurneuordnung erfolgen mit gesicherter Umsetzung. Dafür stehen Fördergelder, die Zuständigkeit für die Planfeststellung sowie die Bodenordnung zur Koordinierung der vielfältigen Landnutzungsinteressen zur Verfügung.

Unsere Dienstleistung im Überblick

Unsere Aufgaben
Aufgaben der Ländlichen Entwicklung
Angesichts der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Er verfügt aber auch über vielfältige Potenziale, die es zu stärken gilt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung leistet unter den sich verändernden Rahmenbedingungen vielfältige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes.
  • Sie stärkt die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale in den ländlichen Teilräumen,
  • ermuntert die Gemeinden und ihre Bürger, aktiv und eigenverantwortlich Entwicklungskonzepte für ländliche Gemeinden und Räume auszuarbeiten und umzusetzen sowie zur Stärkung der Eigenkräfte der Regionen beizutragen,
  • verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, um damit die Heimatbindung zu vertiefen und die Standortfaktoren für die Wirtschaft zu optimieren,
  • sichert und stärkt die Grundlagen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung sowie einer flächendeckenden Landnutzung,
  • verbessert die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft und macht damit die Betriebe fit für den Wettbewerb,
  • entflechtet und löst Konflikte bei der Landnutzung sozialverträglich und flächensparend,
  • unterstützt querschnittsorientierte, ressortübergreifende Förderkonzepte und realisiert flächenbeanspruchende Maßnahmen möglichst ressourcensparend,
  • unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen,
  • unterstützt ländliche Gemeinden und Regionen, Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen,
  • erhält und verbessert eine intakte Umwelt, die ökologische Vielfalt, die Schönheit und den hohen Erholungswert der Landschaft,
  • sichert die natürlichen Lebensgrundlagen durch Beiträge beispielsweise zum Trinkwasser-, Gewässer- und Bodenschutz,
  • unterstützt den Hochwasserschutz und hilft Hochwasser vorbeugend zu vermeiden,
  • hilft öffentliche Vorhaben ohne Enteignungen umzusetzen,
  • fördert die Innenentwicklung der Dörfer.
Unser Angebot
Angebot der Ländlichen Entwicklung
Aus diesen Aufgaben leitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ihr Angebot ab:
  • Land- und Forstwirtschaft zukunftsorientiert unterstützen
  • Gemeinden nachhaltig stärken und damit vitale ländliche Räume sichern
  • öffentliche Vorhaben eigentumsverträglich realisieren
  • natürliche Lebensgrundlagen schützen und Kulturlandschaft gestalten
Unsere Grundprinzipien
Grundprinzipien der Ländlichen Entwicklung
Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung arbeitet nach drei Grundprinzipien, die sich seit vielen Jahren bewährt haben:
  • Bürgermitwirkung
  • Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung
  • Bodenmanagement
Unsere Instrumente
  • Integrierte Ländliche Entwicklung
  • Gemeindeentwicklung
  • Dorferneuerung
  • Flurneuordnung
  • Unternehmensverfahren
  • Ländlicher Straßen- und Wegebau
  • Freiwilliger Landtausch
  • Freiwilliger Nutzungstausch