Das Dorf Trauchgau in den Lechvorbergen, eingebettet in das voralpine Hügelgebiet .Im Hintergrund das einzigartige noch leicht schneebedeckte Bergmassiv der Alpen.

RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben
Ein starker Partner für einen starken Raum

Schwabens ländlicher Raum ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen. Wir entwickeln diese im politischen Auftrag mit den Bürgern und Gemeinden vor Ort.

Jede zweite Gemeinde in Schwaben setzt auf unsere Unterstützung. Insgesamt betreuen wir rund 230 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen für rund 110000 Bürger. Davon sind 95 Dorferneuerungen in ca. 140 Ortschaften und 6 Gemeindeentwicklungen. Weitere Projekte sind 122 Flurneuordnungen, davon 12 Unternehmensverfahren, 48 Freiwillige Landtausch-Projekte und 4 Projekte des Ländlichen Straßen- und Wegebaus. Hinzu kommen 9 Integrierte Ländliche Entwicklungen mit insgesamt 38 Gemeinden zur Stärkung von Regionen sowie die Öko-Modellregion „Landkreis Oberallgäu und Stadt Kempten“ mit 29 Städten, Märkten und Gemeinden.

Aktuelles

Dorferneuerung
Mittel für Dorferneuerung in Nonnenhorn aufgestockt

Landtagsabgeordneter Eric Beißwenger, Baudirektor Max Lang und Nonnenhorns Bürgermeister  Rainer Krauß im Gespräch.

Die Freude war groß im Nonnenhorner Gemeinderat. Die Fördermittel in der Dorferneuerung werden für die Gemeinde am Bodensee im Landkreis Lindau um 1,2 Millionen Euro aufgestockt. Dringende Projekte zur Verbesserung der verkehrlichen Infrastruktur und Platzgestaltungsmaßnahmen können damit zeitnah umgesetzt werden.  Mehr

Amtsleiterübergabe
Christian Kreye übernimmt Amtsleitung von Johann Huber

Amtschef Hubert Bittlmayer mit dem neuen Krumbacher Amtsleiter Christian Kreye und dem langjährigen Präsidenten Johann Huber.

Im Rahmen eines feierlichen Festaktes vor rund 350 Gästen aus Politik und Verwaltung wurde der 45jährige Christian Kreye zum neuen Amtsleiter in Krumbach bestellt. Sein Vorgänger Johann Huber erhielt für seine herausragenden Verdienste für den ländlichen Raum in seiner fast 40jährigen Dienstzeit die Staatsmedaille in Silber.  Mehr

Stärkung des ländlichen Raums
Forum für Erfindergeist und unternehmerische Menschen

Beim „Markt der Möglichkeiten“ informierten sich die Besucher an den Ständen der Referenten.

Die einen stehen für bahnbrechende Innovationen, die anderen für praxisorientierte Lösungen. Dahinter stehen Pioniere, Mächler und Menschen mit Ideen. Baudirektor Christian Kreye erläuterte bei einem Forum in Weitnau, wie sie über das Programm „Kleinstunternehmen“ oder die Initiative „HeimatUnternehmen“ Unterstützung finden.  Mehr

Integrierte Ländliche Entwicklung
Erstes Kernwegenetzkonzept in Schwaben steht

Das erste Kernwegenetzkonzept für Schwaben stellten  Simone Hummel vom Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V., Bauoberrat Andreas Pardun vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben sowie die Bürgermeister  Werner Filbrich (Villenbach), Robert Steppich (Zusmarshausen), Bernhard Walter (Altenmünster), Peter Bergmeir (Welden), Heinrich Jäckle (Heretsried) sowie Nina Wittich (BBV LandSiedlung) und Bonstettens Bürgermeister Anton Gleich  vor.

Es umfasst eine Länge von rund 70 Kilometern. Jetzt wurde das Kernwegenetzkonzept für den Bereich Holzwinkel-Altenmünster vorgestellt. Nach und nach sollen jetzt wichtige Wirtschaftswege für Landwirtschaft, Naherholung und Tourismus ausgebaut werden. In Welden steht der Ausbau zweier Wege an.   Mehr

100 Jahre Freistaat Bayern – 100mal starker ländlicher Raum
Besonderer Natur- und Lebensraum wird gestärkt

Ortsansicht von Willmatshofen.

Willmatshofen liegt idyllisch im Naturpark "Augsburg Westliche Wälder". Mit einer Flurneuordnung konnten mehrere Ziele verwirklicht werden: Die Agrarstruktur stärken, den zersplitterten Grundbesitz ordnen und die Kulturlandschaft bewahren. Jetzt blickten die Teilnehmer auf das Projekt zurück.  Mehr

Weitere Beiträge

Fachtagung 2018 "Gemeinsam Werte schaffen" in Günzburg
Mehr Dorfläden, Bäcker und Metzger fürs Land - Kaniber startet Initiative "HeimatUnternehmen"

Blaues Schild am Maibaum mit der Aufschrift: Nach altem Brauch u. Sitte steht der Baum in Dorfes Mitte von Jung u Alt erstellt damit das Dorf zusammenhält

Um die Lebensqualität in den ländlichen Regionen weiter zu verbessern, hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber jetzt die Initiative "HeimatUnternehmen" gestartet. "Vitale Dörfer brauchen Dorfläden, Bäcker, Metzger und Handwerker direkt vor Ort", sagte sie bei einer Fachtagung für Ländliche Entwicklung in Günzburg.  

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Flurneuordnung
Spatenstich für erste Baumaßnahmen in der Flurneuordnung Maierhöfen

Einführende Worte vor dem offiziellen Spatenstich durch Bürgermeister Martin Schwarz an die Gäste.

Mit einem symbolischen Spatenstich starteten die Baumaßnahmen des ersten "Baupaketes" in der Flurneuordnung Maierhöfen im Landkreis Lindau. 750.000 Euro werden in den Wegeausbau mit einer Länge von 1.700 m investiert. Eine bessere Anbindung von Weilern, landwirtschaftlichen Hofstellen und Flurgrundstücken ist zu erwarten.  Mehr

Dorferneuerung und Innenentwicklung
Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung für vitale Dörfer

Bäcker steht neben einem mit verschiedenen Brotsorten beladenen Rollregal.

Eine gute Grundversorgung steigert die Lebensqualität für die Menschen in Dörfern enorm. Die Dorferneuerung fördert deshalb bestehende und neue Kleinstunternehmen wie Dorfladen, Bäcker und Metzger, Dorfwirtshaus. Gesundheits- und Pflegedienstleistungen, Fachgeschäfte und Handwerksbetriebe. Unsere Publikation informiert über die Möglichkeiten.   Mehr

Land- und Dorfentwicklung
Detaillierte Informationen zu den aktuellen Projekten der Ländlichen Entwicklung in den zehn schwäbischen Landkreisen

Das Bild zeigt die einzelnen Broschüren der Landkreise im Regierungsbezirk Schwaben.

In welchen Gemeinden ist das Amt für Ländliche Entwicklung tätig? Daten und Fakten, getrennt nach Landkreisen, mit Ansprechpartnern beinhalten die Landkreisinformationen 2018. Kurz und übersichtlich wird über die Projekte berichtet und auf Planungen zur künftigen Entwicklung hingewiesen.   Mehr

Info-Kurzfilm
Bayern | Ländlich erfolgreich - Die Flurneuordnung

Luftbild zur Flurneuordnung

In der Flurneuordnung werden landwirtschaftliche Flächen durch Wege erschlossen und durch Bodenordnung so gestaltet, dass Landwirte Arbeitszeit und Kosten sparen. Gleichzeitig werden die Kulturlandschaft gestaltet, Böden und Gewässer geschützt sowie Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten und neu geschaffen.  

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Dorferneuerung
Der Wandel von Schulen, Pfarrhöfen oder Gasthäusern zu sozialen und kulturellen Treffpunkten einer funktionierenden Dorfgemeinschaft

Ehemalige Schule in Nattenhausen mit bepflanzten eingezäuntem Vorgarten, zweigeschossiger Bau mit überdachtem Erker in der Mitte, pro Stockwerk je sechs Fenster, oben am Giebel des Erkers mit Gemeindewappen versehen. Zwischen Erd- und Obergeschoss Schriftzug „Gemeinde-Haus“.

Ehemalige Schulen, unbewohnte Pfarrhöfe und leerstehende Gasthäuser. Drei Beispiele, die eines gemeinsam haben: Es sind meist ortsbildprägende Gebäude. In der Dokumentation „Dorfgemeinschaftshäuser“ veranschaulicht das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben, wie Gemeinden diese Häuser aktivierten und heute vorbildlich nutzen.  Mehr

Info-Kurzfilm
Bayern | Packt an - Die Dorferneuerung

Luftbild von Stadtlauringen

In 2100 Dörfern engagieren sich Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft ihrer Heimat. Die Dorferneuerung ist eine Bürgerbewegung für den ländlichen Raum. Erfahren Sie von Bürgermeister Friedel Heckenlauer, wie nachhaltige Dorfentwicklung die Attraktivität und Lebensqualität in seiner Gemeinde verbessert. 

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Planen mit System
Mit dem Vitalitäts-Check die Situation in Dörfern und Gemeinden analysieren und die Innenentwicklung planen

Titelseite des Leitfadens Vitalitäts-Check - Das Analyseinstrument zur Innenentwicklung für Dörfer und Gemeinden

Die aktualisierte Version des Vitalitäts-Checks steht zum download bereit. Der Vitalitäts-Check erfasst und bewertet die bauliche, funktionale und soziale Situation in Dörfern und Gemeinden. Die Ergebnisse sind Grundlage für die Planungen in Dorferneuerungen, Gemeindeentwicklungen und Integrierten Ländlichen Entwicklungen. 

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Erfolg durch Dialog

Ländliche Entwicklung ist gemeinsames Handeln für den gemeinsamen Erfolg der Menschen im ländlichen Raum. Die notwendigen Maßnahmen erarbeiten wir im Dialog mit Gemeinden, Bürgern und Landwirten und setzen sie um.

Gemeinden kooperieren

Zur interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Ländliche Entwicklung den Gemeinden die Integrierte Ländliche Entwicklung. Dabei sollen die kooperierenden Gemeinden auf die Potenziale ihrer Region bauen, gemeinsam profitieren und ihre Identität bewahren.

Bürger handeln

In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig wirksam.

Planungen umsetzen

Die Planungen in der Dorferneuerung und in der Flurneuordnung erfolgen mit gesicherter Umsetzung. Dafür stehen Fördergelder, die Zuständigkeit für die Planfeststellung sowie die Bodenordnung zur Koordinierung der vielfältigen Landnutzungsinteressen zur Verfügung.

Unsere Dienstleistung im Überblick

Unsere Aufgaben
Aufgaben der Ländlichen Entwicklung
Angesichts der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Er verfügt aber auch über vielfältige Potenziale, die es zu stärken gilt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung leistet unter den sich verändernden Rahmenbedingungen vielfältige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes.
  • Sie stärkt die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale in den ländlichen Teilräumen,
  • ermuntert die Gemeinden und ihre Bürger, aktiv und eigenverantwortlich Entwicklungskonzepte für ländliche Gemeinden und Räume auszuarbeiten und umzusetzen sowie zur Stärkung der Eigenkräfte der Regionen beizutragen,
  • verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, um damit die Heimatbindung zu vertiefen und die Standortfaktoren für die Wirtschaft zu optimieren,
  • sichert und stärkt die Grundlagen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung sowie einer flächendeckenden Landnutzung,
  • verbessert die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft und macht damit die Betriebe fit für den Wettbewerb,
  • entflechtet und löst Konflikte bei der Landnutzung sozialverträglich und flächensparend,
  • unterstützt querschnittsorientierte, ressortübergreifende Förderkonzepte und realisiert flächenbeanspruchende Maßnahmen möglichst ressourcensparend,
  • unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen,
  • unterstützt ländliche Gemeinden und Regionen, Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen,
  • erhält und verbessert eine intakte Umwelt, die ökologische Vielfalt, die Schönheit und den hohen Erholungswert der Landschaft,
  • sichert die natürlichen Lebensgrundlagen durch Beiträge beispielsweise zum Trinkwasser-, Gewässer- und Bodenschutz,
  • unterstützt den Hochwasserschutz und hilft Hochwasser vorbeugend zu vermeiden,
  • hilft öffentliche Vorhaben ohne Enteignungen umzusetzen,
  • fördert die Innenentwicklung der Dörfer.
Unser Angebot
Angebot der Ländlichen Entwicklung
Aus diesen Aufgaben leitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ihr Angebot ab:
  • Land- und Forstwirtschaft zukunftsorientiert unterstützen
  • Gemeinden nachhaltig stärken und damit vitale ländliche Räume sichern
  • öffentliche Vorhaben eigentumsverträglich realisieren
  • natürliche Lebensgrundlagen schützen und Kulturlandschaft gestalten
Unsere Grundprinzipien
Grundprinzipien der Ländlichen Entwicklung
Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung arbeitet nach drei Grundprinzipien, die sich seit vielen Jahren bewährt haben:
  • Bürgermitwirkung
  • Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung
  • Bodenmanagement
Unsere Instrumente
Instrumente der Ländlichen Entwicklung
Je nach Aufgabenstellung werden bedarfsorientiert folgende Instrumente der Ländlichen Entwicklung eingesetzt:
  • Integrierte Ländliche Entwicklung
  • Gemeindeentwicklung
  • Dorferneuerung
  • Flurneuordnung
  • Unternehmensverfahren
  • Ländlicher Straßen- und Wegebau
  • Freiwilliger Landtausch
  • Freiwilliger Nutzungstausch