Dorf und Landschaft

RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken
Ein starker Partner für einen starken Raum

Unterfrankens ländlicher Raum ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen. Wir entwickeln diese im politischen Auftrag mit den Bürgern und Gemeinden vor Ort.

Jede zweite Gemeinde Unterfrankens setzt auf unsere Unterstützung. Insgesamt betreuen wir rund 370 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen für über 140000 Bürgerinnen und Bürger. Davon sind 200 Dorferneuerungen in ca. 300 Ortschaften. Weitere Projekte sind 139 Flurneuordnungen, davon 34 Unternehmensverfahren und knapp 30 Waldneuordnungen sowie 10 Weinbergneuordnungen. Hinzu kommen 31 Integrierte Ländliche Entwicklungen mit 260 Gemeinden zur Stärkung von Regionen.

Aktuelles

Fachtagung 2018 "Gemeinsam Werte schaffen"
Mehr Dorfläden, Bäcker und Metzger fürs Land - Kaniber startet Initiative "HeimatUnternehmen"

Blaues Schild am Maibaum mit der Aufschrift: Nach altem Brauch u. Sitte steht der Baum in Dorfes Mitte von Jung u Alt erstellt damit das Dorf zusammenhält

Um die Lebensqualität in den ländlichen Regionen weiter zu verbessern, hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber jetzt die Initiative "HeimatUnternehmen" gestartet. "Vitale Dörfer brauchen Dorfläden, Bäcker, Metzger und Handwerker direkt vor Ort", sagte sie bei einer Fachtagung für Ländliche Entwicklung in Günzburg. 

Mehr Ländliche Entwicklung in Bayern Externer Link

100 Jahre Freistaat Bayern – 100 mal starker ländlicher Raum
Holzkirchhausener feiern ihre neue Ortsmitte

Gruppenfoto: Architekt Manuel Haus, Projektleiter Robert Stumpf vom Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken, Bürgermeister von Helmstadt Edgar Martin, Zweiter Bürgermeister Matthias Haber und Frauen und Mädchen des Holzkirchhausener Trachtenvereins. Im Hintergrund das Rollup „Wir feiern Bayern – 100 Jahre Freistaat“.

Die Segnung des Dorfplatzes und das 25-jährige Jubiläum des Kindergartens gaben in Holzkirchhausen Anlass zu einer Feier. Die Einweihung der neuen Ortsmitte ist Teil der Aktion „100 Jahre Freistaat Bayern - 100 mal starker ländlicher Raum“.   Mehr

Landesgartenschau Würzburg 2018
Amt präsentiert sich auf der Landesgartenschau Würzburg 2018

Logo der Landesgartenschau 2018 in Würzburg. Ein orangefarbenes Schmetterlingssymbol, darunter die Beschriftung Landesgartenschau Würzburg 2018 und das Datum 12. April bis 7. Oktober

„Ländlicher Raum – grüne Vielfalt“ lautet das Motto mit dem sich das Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken vom 28. Mai bis zum 6. Juni 2018 im Ausstellungspavillon des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten auf der Gartenschau in Würzburg präsentiert. Die Themenpalette spiegelt das vielfältige Aufgabenspektrum des Amtes wider.  Mehr

100 Jahre Freistaat Bayern – 100 mal starker ländlicher Raum
Jubiläumsweinberg in Nordheim am Main mit allen Sinnen erlebbar

Pflanzung der letzten Rebe in Nordheim am Main durch die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Sie wird von der fränkischen Weinkönigin Klara Zehnder und von der Nordheimer Weinprinzessin Vanessa Wischer, die die letzte Rebe mit einem Bocksbeutelwein angießen, assistiert.

Der Nordheimer Erlebnisweinberg wurde anlässlich der 1100-Jahrfeier des Ortes gesegnet. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber pflanzte gemeinsam mit der Teilnehmergemeinschaft Weinbergneuordnung die „letzte Rebe“.  Mehr

100 Jahre Freistaat Bayern – 100 mal starker ländlicher Raum
Segnung des sanierten Wehres mit Fischaufstiegshilfe in Bastheim

Die Fischaufstiegshilfe in Bastheim-Gekenau. Ein in Naturstein gefasstes Gerinne bietet den Fischen eine Umleitung um das Wehr.

Geckenau, ein Ortsteil von Bastheim, beteiligte sich an den Feiern zum Jubiläum „100 Jahre Freistaat“. Die Gemeinde weihte vor den Toren Geckenaus mit allen Bürgern das sanierte Wehr mit Fischaufstiegshilfe ein.   Mehr

Girls`Day 2018
Mädchen zu Gast am Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken

Zwei Mädchen stehen an einem Leica-Tachymeter. Eines der Mädchen blickt durch das Messgerät

Technikinteressierte Mädchen nutzten die Gelegenheit, sich am 26. April 2018 am Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken in Würzburg über das Berufsbild der Ländlichen Entwicklung zu informieren. Vorgestellt wurden die Kernaufgaben Flurneuordnung und Dorferneuerung sowie die Möglichkeiten einer Ausbildung zur Technikerin oder Vermessungsingenieurin.   Mehr

Biodiversität in Weinbergen
Die Zwetschge - Baum für Frankens Weinberge 2018

Personengruppe beim Pflanzen eines Baumes

Ministerin Michaela Kaniber und Weinkönigin Klara Zehnder pflanzten in Wipfeld einen Zwetschgenbaum. Die Zwetschge blickt auf eine lange Anbautradition in Franken zurück. Sie soll als Leitfrucht im fränkischen Weinland wieder mehr Wertschätzung erfahren, die Weinberge ökologisch bereichern und die Attraktivität der Erlebnislandschaft Weinfranken steigern.  Mehr

Dorferneuerung und Innenentwicklung
Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung für vitale Dörfer

Bäcker steht neben einem mit verschiedenen Brotsorten beladenen Rollregal.

Eine gute Grundversorgung steigert die Lebensqualität für die Menschen in Dörfern enorm. Die Dorferneuerung fördert deshalb bestehende und neue Kleinstunternehmen wie Dorfladen, Bäcker und Metzger, Dorfwirtshaus. Gesundheits- und Pflegedienstleistungen, Fachgeschäfte und Handwerksbetriebe. Unsere Publikation informiert über die Möglichkeiten.   Mehr

Weitere Beiträge

Presseinformationen Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken
Netzwerktreffen 2018 der Integrierten Ländlichen Entwicklungen Unterfrankens

Allianzmanager und Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung Unterfranken besichtigen die Streuobstflächen eines örtlichen Direktvermarkters im Kahlgrund-Spessart

Die Allianzmanagerinnen und Allianzmanager der unterfränkischen Integrierten Ländlichen Entwicklungen tagten gemeinsam mit dem Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken in Mömbris. Das alljährliche Treffen bot Gelegenheit zum Kennenlernen und zum Austausch. Eine geführte Wanderung mit einem Direktvermarkter durch die Streuobstflächen rundete den Tag ab.   Mehr

Integrierte Ländliche Entwicklung
Goldenes Pedal des ADFC Bayern – Auszeichnung für das Projekt „Wald erFahren“ der vier Spessart-Allianzen

Das Logo des Projekts Wald erFahren ist eine Grafik. Sie zeigt ein Blatt und einen Radfahrer/eine Radfahrerin, darunter ein Stromkabel mit Stecker und den Schriftzug Wald erFahren

Das Abstrampeln hat sich gelohnt. Wo früher sprichwörtlich die Räuber wohnten, können heute Radler den „Wald erFahren“- dank der Zusammenarbeit der Akteure des LEADER-Programms und der Integrierten Ländlichen Entwicklung. Das Projekt „Wald erFahren“ wurde als beste Serviceidee vom ADFC Bayern mit dem ersten „Goldenen Pedal“ ausgezeichnet.   Mehr

Ressourcenschutz
Langer Atem lohnt sich

Gruppenbild: Unterstützer und Partner der Nahwärmegenossenschaft fanden sich zur Abschlussfeier zusammen. Jürgen Eisentraut und Stefanie Thomuscheit vom Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken (3. und 4. von links) übergeben den Zuschuss symbolisch an Stefan Hippeli, Vorstand der Genossenschaft (5. von links)

Die Rhöner Wärmenetz Genossenschaft erhält für ihre gemeinschaftliche Heizung vom Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken eine Förderung im sechsstelligen Bereich. Die in der Dorferneuerung geborene Idee wurde nun in einer Feierstunde mit allen Beteiligten und Partnern zum Abschluss gebracht.   Mehr

Info-Kurzfilme
Bayern | Ländlich erfolgreich - Die Flurneuordnung

Luftaufnahme

In der Flurneuordnung werden landwirtschaftliche Flächen durch Wege erschlossen und durch Bodenordnung so gestaltet, dass Landwirte Arbeitszeit und Kosten sparen. Gleichzeitig werden die Kulturlandschaft gestaltet, Böden und Gewässer geschützt sowie Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten und neu geschaffen.  

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Integrierte Ländliche Entwicklung
Kurzfilm „Heimat“ - Innenentwicklung leicht erklärt

Ein gemaltes Bild zeigt eine ideale Dorfszene mit intakten Gebäuden, Geschäften und einer belebten Straße. Am Dorfrand gibt es noch keine Neubausiedlungen, im Altort keine Leerstände.

Was bedeuten die Schlagwörter „Innenentwicklung“ oder „Altortrevitalisierung“, die in der Ländlichen Entwicklung häufig gebraucht werden? Der in Zusammenarbeit von Sinngrundallianz und Regionalmanagement Main-Spessart entstandene Film „Heimat“ erklärt es für jedermann verständlich.   Mehr

Info-Kurzfilm
Bayern | Packt an - Die Dorferneuerung

Luftbild von Stadtlauringen

In 2100 Dörfern engagieren sich Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft ihrer Heimat. Die Dorferneuerung ist eine Bürgerbewegung für den ländlichen Raum. Erfahren Sie von Bürgermeister Friedel Heckenlauer, wie nachhaltige Dorfentwicklung die Attraktivität und Lebensqualität in seiner Gemeinde verbessert. 

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Planen mit System
Mit dem Vitalitäts-Check die Situation in Dörfern und Gemeinden analysieren und die Innenentwicklung planen

Titelseite des Leitfadens Vitalitäts-Check - Das Analyseinstrument zur Innenentwicklung für Dörfer und Gemeinden

Die aktualisierte Version des Vitalitäts-Checks steht zum download bereit. Der Vitalitäts-Check erfasst und bewertet die bauliche, funktionale und soziale Situation in Dörfern und Gemeinden. Die Ergebnisse sind Grundlage für die Planungen in Dorferneuerungen, Gemeindeentwicklungen und Integrierten Ländlichen Entwicklungen. 

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Erfolg durch Dialog

Ländliche Entwicklung ist gemeinsames Handeln für den gemeinsamen Erfolg der Menschen im ländlichen Raum. Die notwendigen Maßnahmen erarbeiten wir im Dialog mit Gemeinden, Bürgern und Landwirten und setzen sie um.

Gemeinden kooperieren

Zur interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Ländliche Entwicklung den Gemeinden die Integrierte Ländliche Entwicklung. Dabei sollen die kooperierenden Gemeinden auf die Potenziale ihrer Region bauen, gemeinsam profitieren und ihre Identität bewahren.

Bürger handeln

In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig wirksam.

Planungen umsetzen

Die Planungen in der Dorferneuerung und in der Flurneuordnung erfolgen mit gesicherter Umsetzung. Dafür stehen Fördergelder, die Zuständigkeit für die Planfeststellung sowie die Bodenordnung zur Koordinierung der vielfältigen Landnutzungsinteressen zur Verfügung.

Unsere Dienstleistung im Überblick

Unsere Aufgaben
Aufgaben der Ländlichen Entwicklung
Angesichts der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Er verfügt aber auch über vielfältige Potenziale, die es zu stärken gilt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung leistet unter den sich verändernden Rahmenbedingungen vielfältige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes.
  • Sie stärkt die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale in den ländlichen Teilräumen,
  • ermuntert die Gemeinden und ihre Bürger, aktiv und eigenverantwortlich Entwicklungskonzepte für ländliche Gemeinden und Räume auszuarbeiten und umzusetzen sowie zur Stärkung der Eigenkräfte der Regionen beizutragen,
  • verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, um damit die Heimatbindung zu vertiefen und die Standortfaktoren für die Wirtschaft zu optimieren,
  • sichert und stärkt die Grundlagen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung sowie einer flächendeckenden Landnutzung,
  • verbessert die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft und macht damit die Betriebe fit für den Wettbewerb,
  • entflechtet und löst Konflikte bei der Landnutzung sozialverträglich und flächensparend,
  • unterstützt querschnittsorientierte, ressortübergreifende Förderkonzepte und realisiert flächenbeanspruchende Maßnahmen möglichst ressourcensparend,
  • unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen,
  • unterstützt ländliche Gemeinden und Regionen, Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen,
  • erhält und verbessert eine intakte Umwelt, die ökologische Vielfalt, die Schönheit und den hohen Erholungswert der Landschaft,
  • sichert die natürlichen Lebensgrundlagen durch Beiträge beispielsweise zum Trinkwasser-, Gewässer- und Bodenschutz,
  • unterstützt den Hochwasserschutz und hilft Hochwasser vorbeugend zu vermeiden,
  • hilft öffentliche Vorhaben ohne Enteignungen umzusetzen,
  • fördert die Innenentwicklung der Dörfer.
Unser Angebot
Angebot der Ländlichen Entwicklung
Aus diesen Aufgaben leitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ihr Angebot ab:
  • Land- und Forstwirtschaft zukunftsorientiert unterstützen
  • Gemeinden nachhaltig stärken und damit vitale ländliche Räume sichern
  • öffentliche Vorhaben eigentumsverträglich realisieren
  • natürliche Lebensgrundlagen schützen und Kulturlandschaft gestalten
Unsere Grundprinzipien
Grundprinzipien der Ländlichen Entwicklung
Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung arbeitet nach drei Grundprinzipien, die sich seit vielen Jahren bewährt haben:
  • Bürgermitwirkung
  • Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung
  • Bodenmanagement
Unsere Instrumente
Instrumente der Ländlichen Entwicklung
Je nach Aufgabenstellung werden bedarfsorientiert folgende Instrumente der Ländlichen Entwicklung eingesetzt:
  • Integrierte Ländliche Entwicklung
  • Gemeindeentwicklung
  • Dorferneuerung
  • Flurneuordnung
  • Unternehmensverfahren
  • Ländlicher Straßen- und Wegebau
  • Freiwilliger Landtausch
  • Freiwilliger Nutzungstausch