Oberpfälzer Landschaft mit Rapsfeld im Vordergrund und dem Klosterdorf Speinshart im Hintergrund.

RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz
Ein starker Partner für einen starken Raum

Der ländliche Raum der Oberpfalz ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen. Wir entwickeln diese im politischen Auftrag mit den Bürgern und Gemeinden vor Ort.

Dreiviertel der Oberpfälzer Gemeinden setzen auf unsere Unterstützung. Insgesamt betreuen wir rund 310 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen in über 180 Kommunen. Davon sind 135 Dorferneuerungen in ca. 310 Ortschaften, einschließlich 4 Gemeindeentwicklungen. Weitere Projekte sind über 150 Flurneuordnungen, davon 3 Unternehmensverfahren, 41 Projekte des Ländlichen Straßen- und Wegebaus, 20 Freiwillige Landtausch-Projekte und ein Freiwilliger Nutzungstausch. Hinzu kommen 15 Integrierte Ländliche Entwicklungen mit 130 Gemeinden zur Stärkung von Regionen. Ferner unterstützen wir drei Öko-Modellregionen.

Aktuelles

Fachtagung 2018 "Gemeinsam Werte schaffen"
Mehr Dorfläden, Bäcker und Metzger fürs Land - Kaniber startet Initiative "HeimatUnternehmen"

Blaues Schild am Maibaum mit der Aufschrift: Nach altem Brauch u. Sitte steht der Baum in Dorfes Mitte von Jung u Alt erstellt damit das Dorf zusammenhält

Um die Lebensqualität in den ländlichen Regionen weiter zu verbessern, hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber jetzt die Initiative "HeimatUnternehmen" gestartet. "Vitale Dörfer brauchen Dorfläden, Bäcker, Metzger und Handwerker direkt vor Ort", sagte sie bei einer Fachtagung für Ländliche Entwicklung in Günzburg. 

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Dorferneuerung und Innenentwicklung
Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung für vitale Dörfer

Bäcker steht neben einem mit verschiedenen Brotsorten beladenen Rollregal.

Eine gute Grundversorgung steigert die Lebensqualität für die Menschen in Dörfern enorm. Die Dorferneuerung fördert deshalb bestehende und neue Kleinstunternehmen wie Dorfladen, Bäcker und Metzger, Dorfwirtshaus. Gesundheits- und Pflegedienstleistungen, Fachgeschäfte und Handwerksbetriebe. Unsere Publikation informiert über die Möglichkeiten.   Mehr

Integrierte Ländliche Entwicklung
Umsetzungsbegleitung im Aktionsbündnis Čerchov plus wird fortgesetzt

Eine Frau und acht Männer stehen vor einer Grünfläche.

Mit finanzieller Unterstützung des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz arbeitet Ines Niedziella als Umsetzungsbegleiterin für das Aktionsbündnis Čerchov plus. Bürgermeister Ackermann freut sich, dass die Projektstelle für weitere fünf Jahre gefördert und damit auch in Zukunft die Zusammenarbeit der sieben beteiligten Kommunen tatkräftig vorangetrieben wird.  Mehr

Job & Karriere
Feierliche Zeugnisübergabe an Techniker für Ländliche Entwicklung

Eine Frau und sechs Männer stehen vor einer Holzwand.

Einer Technikerin und sechs Technikern für Ländliche Entwicklung hat Behördenleiter Thomas Gollwitzer die Prüfungszeugnisse überreicht. Er ist stolz auf die sehr guten Leistungen der Auszubildenden, die in den vergangenen zweieinhalb Jahren am Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz umfassend auf ihre abwechslungsreichen Aufgaben vorbereitet wurden.  Mehr

100 Jahre Freistaat Bayern - 100 mal starker ländlicher Raum
boden:ständig-Forum Oberpfalz: Experten und Praktiker zeigen, was geht

Eine Frau und vier Männer stehen vor einer Faltwand mit dem Schriftzug „boden:ständig“.

Es kann jeden treffen. Starkniederschläge, Sturzfluten, Erosion - aber auch Trockenheit, Wassermangel und Dürre. Speicherfähige Böden und rückhaltefähige Landschaften setzen solchen extremen Wetterereignissen etwas entgegen. Beim boden:ständig-Forum Oberpfalz kamen Landwirte, Planer und Amtsvertreter zusammen, um konkrete Lösungen zu besprechen.   Mehr

Ländliche Entwicklung
Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz wird Innovativer LernOrt

Eine Personengruppe in einem Gebäude.

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz wird Innovativer LernOrt der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden. Hierzu unterzeichnen Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, und Behördenleiter Thomas Gollwitzer eine Kooperationsvereinbarung. Mit der offiziellen Übergabe einer Glastafel wird die neue Form der Zusammenarbeit dokumentiert.   Mehr

Dorferneuerung
Gemeinde Neusorg nutzt die Förderoffensive Nordostbayern

Ein aus zwei Gebäudeteilen bestehendes Haus mit Vordach an der Eingangstür.

Der erste Förderbescheid zur Förderoffensive Nordostbayern des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz geht an die Gemeinde Neusorg im Landkreis Tirschenreuth. Mit rund 265.000 Euro unterstützt das Amt damit den Umbau des ehemaligen Kühlhauses in Wernersreuth zum Gemeinschaftshaus. Das Gebäude samt den Außenanlagen soll zum Treffpunkt für alle werden.   Mehr

Job & Karriere
Junge Kollegen werden Beamte auf Lebenszeit

Sechs Personen stehen nebeneinander und blicken in die Kamera. Fünf von ihnen halten eine Urkunde in der Hand.

Fünf Technische Obersekretärinnen und Obersekretäre des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, die 2016 ihre Ausbildung mit der Staatsprüfung beendet haben, erhalten ihre Urkunde zur Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit. Sie blicken auf eine spannende Zeit zurück. 2012 haben sie noch in Regensburg begonnen, im Juni 2013 ging es nach Tirschenreuth.  Mehr

Weitere Beiträge

100 Jahre Freistaat Bayern - 100 mal starker ländlicher Raum
Zukunftsregion Schwarzachtalplus auf Freizeitmesse Nürnberg

Wanderkarte Zukunftsregion Schwarzachtalplus liegt zusammen mit Rucksack, Fernglas und roter Trinkflasche am Rand eines Gewässers.

Neun kooperierende Kommunen in der Integrierten Ländlichen Entwicklung Schwarzachtalplus stellen auf der Freizeitmesse in Nürnberg eine Wanderkarte und einen Imagefilm vor. Die Wanderkarte führt interessierte Gäste auf einer großen Tour durch eine attraktive Region in den Nachbarlandkreisen Nürnberger Land und Neumarkt i.d.OPf.  Mehr

Integrierte Ländliche Entwicklung
Steinwald-Allianz auf der Erfolgsspur

Vier Personen stehen in einem Gebäude vor einer Holzwand und schauen in die Kamera. Die beiden Herren in der Mittel halten einen überdimensionierten Scheck in den Händen.

Behördenleiter Thomas Gollwitzer vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz übergibt einen Zuwendungsbescheid über 360.000 Euro an den Vorsitzenden des Zweckverbands Steinwald-Allianz, Bürgermeister Hans Donko. Damit wird die Projektstelle von Martin Schmid, der seit drei Jahren sehr erfolgreich als Umsetzungsbegleiter tätig ist, für weitere vier Jahre gefördert.   Mehr

Waldneuordnung
Waldneuordnung Botzersreuth eingeleitet

Ein geschotterter, kurviger Waldweg.

Für die Waldgrundstücke bei Botzersreuth hat das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz ein Neuordnungsverfahren mit einer Fläche von rund 45 Hektar eingeleitet. Ziel der Neuordnung ist, die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Bewirtschaftung zu verbessern und damit die Waldnutzung dauerhaft sicherzustellen.   Mehr

Info-Kurzfilm
Bayern | Ländlich erfolgreich - Die Flurneuordnung

Luftbild zur Flurneuordnung

In der Flurneuordnung werden landwirtschaftliche Flächen durch Wege erschlossen und durch Bodenordnung so gestaltet, dass Landwirte Arbeitszeit und Kosten sparen. Gleichzeitig werden die Kulturlandschaft gestaltet, Böden und Gewässer geschützt sowie Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten und neu geschaffen.  

Mehr Ländliche Entwicklung in Bayern

Info-Kurzfilm
Bayern | Packt an - Die Dorferneuerung

Luftbild von Stadtlauringen

In 2100 Dörfern engagieren sich Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft ihrer Heimat. Die Dorferneuerung ist eine Bürgerbewegung für den ländlichen Raum. Erfahren Sie von Bürgermeister Friedel Heckenlauer, wie nachhaltige Dorfentwicklung die Attraktivität und Lebensqualität in seiner Gemeinde verbessert. 

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Planen mit System
Mit dem Vitalitäts-Check die Situation in Dörfern und Gemeinden analysieren und die Innenentwicklung planen

Titelseite des Leitfadens Vitalitäts-Check - Das Analyseinstrument zur Innenentwicklung für Dörfer und Gemeinden

Die aktualisierte Version des Vitalitäts-Checks steht zum download bereit. Der Vitalitäts-Check erfasst und bewertet die bauliche, funktionale und soziale Situation in Dörfern und Gemeinden. Die Ergebnisse sind Grundlage für die Planungen in Dorferneuerungen, Gemeindeentwicklungen und Integrierten Ländlichen Entwicklungen. 

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Erfolg durch Dialog

Ländliche Entwicklung ist gemeinsames Handeln für den gemeinsamen Erfolg der Menschen im ländlichen Raum. Die notwendigen Maßnahmen erarbeiten wir im Dialog mit Gemeinden, Bürgern und Landwirten und setzen sie um.

Gemeinden kooperieren

Zur interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Ländliche Entwicklung den Gemeinden die Integrierte Ländliche Entwicklung. Dabei sollen die kooperierenden Gemeinden auf die Potenziale ihrer Region bauen, gemeinsam profitieren und ihre Identität bewahren.

Bürger handeln

In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig wirksam.

Planungen umsetzen

Die Planungen in der Dorferneuerung und in der Flurneuordnung erfolgen mit gesicherter Umsetzung. Dafür stehen Fördergelder, die Zuständigkeit für die Planfeststellung sowie die Bodenordnung zur Koordinierung der vielfältigen Landnutzungsinteressen zur Verfügung.

Unsere Dienstleistung im Überblick

Unsere Aufgaben
Aufgaben der Ländlichen Entwicklung
Angesichts der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Er verfügt aber auch über vielfältige Potenziale, die es zu stärken gilt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung leistet unter den sich verändernden Rahmenbedingungen vielfältige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes.
  • Sie stärkt die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale in den ländlichen Teilräumen,
  • ermuntert die Gemeinden und ihre Bürger, aktiv und eigenverantwortlich Entwicklungskonzepte für ländliche Gemeinden und Räume auszuarbeiten und umzusetzen sowie zur Stärkung der Eigenkräfte der Regionen beizutragen,
  • verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, um damit die Heimatbindung zu vertiefen und die Standortfaktoren für die Wirtschaft zu optimieren,
  • sichert und stärkt die Grundlagen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung sowie einer flächendeckenden Landnutzung,
  • verbessert die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft und macht damit die Betriebe fit für den Wettbewerb,
  • entflechtet und löst Konflikte bei der Landnutzung sozialverträglich und flächensparend,
  • unterstützt querschnittsorientierte, ressortübergreifende Förderkonzepte und realisiert flächenbeanspruchende Maßnahmen möglichst ressourcensparend,
  • unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen,
  • unterstützt ländliche Gemeinden und Regionen, Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen,
  • erhält und verbessert eine intakte Umwelt, die ökologische Vielfalt, die Schönheit und den hohen Erholungswert der Landschaft,
  • sichert die natürlichen Lebensgrundlagen durch Beiträge beispielsweise zum Trinkwasser-, Gewässer- und Bodenschutz,
  • unterstützt den Hochwasserschutz und hilft Hochwasser vorbeugend zu vermeiden,
  • hilft öffentliche Vorhaben ohne Enteignungen umzusetzen,
  • fördert die Innenentwicklung der Dörfer.
Unser Angebot
Angebot der Ländlichen Entwicklung
Aus diesen Aufgaben leitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ihr Angebot ab:
  • Land- und Forstwirtschaft zukunftsorientiert unterstützen
  • Gemeinden nachhaltig stärken und damit vitale ländliche Räume sichern
  • öffentliche Vorhaben eigentumsverträglich realisieren
  • natürliche Lebensgrundlagen schützen und Kulturlandschaft gestalten
Unsere Grundprinzipien
Grundprinzipien der Ländlichen Entwicklung
Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung arbeitet nach drei Grundprinzipien, die sich seit vielen Jahren bewährt haben:
  • Bürgermitwirkung
  • Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung
  • Bodenmanagement
Unsere Instrumente
Instrumente der Ländlichen Entwicklung
Je nach Aufgabenstellung werden bedarfsorientiert folgende Instrumente der Ländlichen Entwicklung eingesetzt:
  • Integrierte Ländliche Entwicklung
  • Gemeindeentwicklung
  • Dorferneuerung
  • Flurneuordnung
  • Unternehmensverfahren
  • Ländlicher Straßen- und Wegebau
  • Freiwilliger Landtausch
  • Freiwilliger Nutzungstausch